Crouffins

Dienstag, 22. November 2016 - 14:21

Buchtipp: Das Prinzip Kochen

Wir geben euch einen Einblick in das Buch "Das Prinzip Kochen" und zeigen euch warum man nie wieder ein anderes Kochbuch braucht.

Das Prinzip Kochen Buchvorstellung Buchtipp: Das Prinzip Kochen © intophoto

Dieses Buch soll das letzte Kochbuch sein, das ich je brauchen werde. Naja, klingt erst mal etwas großspurig, aber gerade deshalb habe ich beschlossen einen Blick hineinzuwerfen. Also los: nehmen wir uns "Das Prinzip Kochen" vom Gräfe und Unzer Verlag ein mal vor!

Heidi

Heidi arbeitet in der FÜR SIE Onlineredaktion. Sie probiert gerne neue Trends aus und ist immer auf der Suche nach dem Besonderen. Ihr Motto: Man nehme eine große Menge Schokolade und der Rest ergibt sich von selbst.

Das Buch richtet sich an Kochanfänger und gleich auf den ersten Seiten bekommt man 24 Profi-Foodhacks für die Küche, zum Beispiel wie man Zwiebeln, Pak Choi oder Ananas richtig putzt bzw. schneidet oder wie man Schnitzel klopft und paniert. Alles super schick in Step-by-Step-Bildern festgehalten.

Das eigentlich Besondere an dem Buch ist aber, dass es nicht einfach ein Kochbuch mit starren Rezepten ist, sondern 50 Prinzipien enthält, die von grundauf erklärt werden. Man lernt jeweils an einem Prototypen die Grundlagen kennen und als nächstes folgt das Kreativlabor. Hier bekommt man Vorschläge aus welchen Zutatengruppen man noch wählen kann oder wie man die Zutaten durch andere ersetzt. Das finde ich ziemlich cool. Damit hat man nicht ein Buch mit 50 Rezepten, sondern eins mit Millionen Möglichkeiten und dem Wissen die Rezepte für jeden Anlass und Geschmack abzuwandeln.

Zum Beispiel lernt man im ersten Prinzip woraus ein Salatdressing sich grundsätzlich zusammensetzt, erklärt am Beispiel Vinaigrette. Außerdem bekommt man Infos darüber woher der Begriff kommt und wie man das Ganze zubereitet. Ich fand besonders die Grundregeln toll. Da wird kurz erklärt was geht und was nicht bzw. nur in Kombination mit einer anderen Zutat zum Beispiel, dass man, wenn etwas Essig enthält, auch immer eine Prise Zucker hinzufügen muss. Oder, dass ein Kartoffelsalat immer ziehen sollte bevor man ihn final abschmeckt, weil die Kartoffeln Salz und Essig "schlucken".

Im Kreativlabor wird es dann spannend, denn da wird der Dressing-Prototyp zum French Dressing oder dem Thousand Island erweitert und man erfährt was die Grundzutaten für diese Klassiker sind. Hier muss es aber nicht bei den Klassikern bleiben. Für Panna Cotta zum Beispiel, bekommt man Tipps um es in eine herzhafte Variante umzuwandeln.

Unter den Prinzipien sind neben dem Salatdressing auch noch Pesto, Gemüse-Antipasti, Brühe, Spätzle, Nudelteig, Cremesuppe, Quiche, Mousse, Sirup und viele mehr. Ich finde die 50 Prinzipien bereiten einen wirklich ganz gut auf das Küchenleben vor.

Ergänzt wird das Buch durch zehn stylische Zeitraffer-Kochvideos, die die Prinzipien noch mal veranschaulichen (siehe unten). Allgemein ist das Buch sehr modern. Zwischendrin finden sich immer wieder großformatige Bilder mit künstlerisch in Szene gesetzten Zutaten. Ich finde die wirklich so schön, dass ich ein bisschen verliebt bin und mir die Blaubeer-Tasche oder die Nudeln auf dem Kleiderbügel direkt in die Küche hängen würde.

Wir haben natürlich auch ein Prinzip getestet und sind im Kreativlabor aktiv geworden. Aus dem Sirup haben wir Liebesäpfel gemacht. Das Rezept für perfekt kandierte Äpfel findet ihr hier.

Das Ergebnis unserer Buchvorstellung lautet damit:

Auf jeden Fall kaufen! Das ist wirklich das einzige Kochbuch, dass man vorerst brauchen wird - gerade als Student, in einer Wohnung, die nicht gerade Bücherregale in bibliothekarem Ausmaß zulässt.:) Wir werden es definitiv zu Weihnachten verschenken!

Wenn ihr noch einen Blick in die Leseprobe werfen wollt, dann schaut auf dieser Website vorbei: www.dasprinzipkochen.de