Diamantenschliff Welcher Ehering passt zu mir?

Es gibt eine Vielzahl von Diamantenschliffen: Brillant, Smaragd und Marquise sind nur einige von ihnen. Aber welche Form passt zu welchen Händen?

Der richtige Diamantenschliff Welcher Ehering passt zu mir? © Xesai/iStock

Der teuerste Diamant, der je entdeckt und für umgerechnet 55,2 Millionen Euro an eine Rohdiamantenhandelsfirma in Dubai verkauft wurde, ist der Rohdiamant "The Constellation". Bei einer Größe von einem Tennisball wiegt er 813 Karat. Gefunden wurde er in der Karowe-Mine in Botswana (Afrika)  - dort sollen die schönsten und größten Rohdiamanten der Welt liegen. Aus vielen schönen Diamanten entstehen wunderbare Ringe, die einen reißenden Absatz bei Verlobungen finden. Fest steht: Die Wahl des Diamantschliffs, die Farbe und die Reinheit sind entscheidend für den Wert des Schmucksteins. Doch welche Facetten des Schliffs gibt es überhaupt und wem steht welche?

Brillantschliff

Der Brillantschliff ist der Klassiker unter den Diamantenformen und die einzige Form, für die das renommierte Prüfinstitut GIA ("Gemological Institute of America") sogar ein eigenes Graduierungssystem entwickelt hat. Er wurde 1910 entwickelt und zeichnet sich vor allem durch seine flache Tafel und die nach unten spitzzulaufende Form aus (Kalette genannt). Weitere Varianten: Tolkwosyk, Parker, Ideal, Skandinavisch und Feinschliff.

Fancy Cuts

Unter den "Fancy Cuts" versteht man den ausgefallenen Diamantenschliff. Diese sind unterteilt in Brillant Cuts, Step Cuts und Mixed Cuts. Zu den Brillant Cuts gehören der Marquiseschliff (wird auch als "Navette" bezeichnet, also kleines Boot), der Tropfenschliff und der Herzschliff. Zu den Step Cuts zählen der rechteckige Smaragdschliff ("Emerald Cut") und der quadratische Asscher Cut. Die Mixed Cuts sind ein Diamantenschliff in Form von Princess Cut, Radiantschliff und Cushion Cut (wie z.B. der berühmte Hope Diamant oder der gelbe Tiffany Diamant).

Die richtige Form für jede Hand

Für kleine Hände eignen sich besonders gleichmäßig geschliffene, symmetrische Steine. Mittleren bis kleinen Händen steht ein Diamant in Tropenform, der Schliff ist eine Mischung aus Oval- und Marquiseschliff. An langen, zierlichen Fingern sieht der Asscherschliff hübsch aus. Der treppenförmige, quadratische Schliff wird übrigens häufig mit dem rechteckigen Smaragdschliff verwechselt. Breite Ringe oder mehrere Ringe aneinander gereiht lassen große, breite Hände schlanker wirken.

 
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