Der Ring der Ringe

Der perfekte Verlobungsring

Zum perfekten Heiratsantrag gehört der perfekte Verlobungsring. Doch welche Variante ist am beliebtesten - Gold oder Silber, mit oder ohne Edelstein? Das müssen Sie über Verlobungsringe wissen.

Verlobungsring für die rechte Hand - Das müssen Sie über Verlobungsringe wissen Der perfekte Verlobungsring © mira33/ iStock/ Thinkstock

Jede Frau träumt davon: Irgendwann einmal von dem perfekten Mann den perfekten Ring an den Finger gesteckt zu bekommen, während er ihr dabei den perfekten Heiratsantrag macht. Aber was wollen wir Frauen eigentlich wirklich - und warum ist dieser Ring für viele Frauen so wichtig?

 


Symbol des Eheversprechens

Ganz traditionell ist der Verlobungsring ein Symbol des Versprechens, mit dem anderen den Bund der Ehe einzugehen und ihm Treue zu schwören. Der Brauch, das Eheversprechen mit einem Ring zu besiegeln, geht auf das Jahr 254 zurück. Früher galt er nicht nur als Bindeglied zwischen den Verliebten, sondern auch als Empfangsbestätigung der Frau für Erhalt der Mitgift nach der Hochzeit. Die Kreisform des Rings soll in Verlobung und Ehe die Ewigkeit der Liebesbeziehung symbolisieren. Traditionell kauft der Mann die Verlobungsringe, die von beiden getragen werden und meist aus Gold, Silber, Platin aber auch aus Edelstahl oder Titan sein können.
 

An welcher Hand wird der Verlobungsring getragen?

In Deutschland wird der Verlobungsring traditionell auf dem Ringfinger der linken Hand getragen. Früher glaubte man nämlich, dass der linke Ringfinder direkt in Verbindung zum Herzen steht und somit die „Liebesader" durch ihn hindurch führt. Der Ringfinder der rechten Hand wird für die Eheringe freigehalten. Der Verlobungsring kann so auch nach dem Eheversprechen weiterhin getragen werden.
 
Der Onlineshop Amoonic führte im letzten Jahr eine Studie zum Thema Verlobungsring durch, in dem sie 500 Frauen zu einem der schönsten, aber auch schwierigsten Themen befragte: der Verlobung. Die Ergebnisse sind eindeutig: 40 Prozent der Befragten haben keinen Verlobungsring vor der Eheschließung bekommen. Insgesamt aber hat das Schenken von Ringen zum Heiratsantrag zugenommen, und insbesondere junge Leute lassen den alten Trend wieder aufleben. 36 Prozent der Paare suchen den Verlobungsring gemeinsam aus, 77 Prozent sind am Ende zufrieden mit ihrem Ring. Das meistverschenkte Edelmettal ist Weißgold, dicht gefolgt von Gold und Silber. Der beliebteste Edelstein ist ohne Frage der Diamant. Es gibt sehr verschiedene Ringmodelle, wie zum Beispiel den Solitärring, der zu den meistverkauften Verlobungsringen gehört, den Spannring, den Memoryring und den Perlenring.
 

Wie viel darf er kosten?

Verlobungsringe sind nicht gerade günstig; die billigen Varianten nicht sehr gefragt. Wichtig ist, dass man sich beim Kaufen gut beraten lässt. Der beliebteste Ring unter den Ehe-Anwärterinnen ist der Solitärring mit dünner Ringschiene und großem Brilliant. Klar, dass das nicht gerade ein Schnäppchen ist. Eine andere Studie ergab, dass 64 Prozent der Männer im Durchschnitt drei Monatsgehälter für den Ring ausgeben. Das sind bei einem „Normalverdiener“ mehrere 1000 Euro. 
 
Es gibt zwar immer wieder Frauen, die enttäuscht sind, aber nichtsdestotrotz sollten Sie Ihrem Auserwählten vertrauen: Er überlässt bei der wichtigsten Frage nämlich nichts dem Zufall und schon gar nicht den Ring. Wenn Sie aber eine genaue Vorstellung und Angst vor einer Enttäuschung haben, sollten Sie den Antrag machen. Auch das ist vollkommen legitim in unserer emanzipierten Gesellschaft.
 
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