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Die perfekte Hochzeitstorte

Unabhängig von Feier-Location, standesamtlicher oder kirchlicher Trauung: Die Hochzeitstorte ist das Highlight einer jeden Hochzeit. Deswegen sollten Sie gut überlegen, wie Ihre Torte aussehen und vor allem schmecken soll.

Die perfekte Hochzeitstorte Die perfekte Hochzeitstorte © Wavebreakmedia Ltd / Thinkstock

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Torten-Alternativen
Hochzeits-Pops

Es muss nicht immer eine Torte zur Hochzeit sein. Wie wäre es mit....?

Unabhängig davon, ob Sie selbst backen oder backen lassen, müssen Sie sich für eine Torte entscheiden. Und das ist gar nicht so einfach. Dabei gilt als aller erstes zu beachten, dass Sie dies schon mindestens drei bis vier Monate vor der Hochzeit tun sollten, besonders wenn ein Konditor mit dem Backen beauftragt wird. In den Sommermonaten sind diese oft schon viele Wochen im Voraus ausgebucht. Blättern Sie in Hochzeitsmagazinen und klicken Sie sich durch Hochzeitsseiten im Internet, um sich inspirieren zu lassen.
Treffen Sie sich mit mehreren Konditoren und lassen Sie sich deren Arbeit zeigen. Dabei sind das Design und Aussehen ebenso wichtig wie der Geschmack! Probieren Sie deshalb unbedingt, bevor Sie sich endgültig entscheiden. Erkundigen Sie sich auch nach möglichen Geschmacksvariationen, Lieferbedingungen und wie lange im Voraus der Bäcker Ihre Hochzeitstorte fertig stellt. Aufwendige Torten brauchen schon mal zwei bis drei Tage, bis sie vollkommen sind. Dann hoffentlich erst kurz vor der Feier. Und damit auch schön frisch.
 

Füllung und Dekoration

Zu den beliebtesten Tortenrezepten gehören Sahne-Torten, Butter-Creme-Kuchen und Marzipan. Wenn Sie Ihre Grundtorte gefunden haben, geht es um die Details. Welche Dekoration kommt beispielsweise in Frage? Pralinen, Zuckerguss, Monogramme oder Figuren? Oder alles zusammen? Welche Grundform und Farbe soll die Torte haben? Eckig? Rund? Mehrstöckig oder in Herzform? Weiß, rosa, oder rot wie die Liebe? Fragen über Fragen, die Sie alle beantworten können, indem Sie überlegen, was am besten zu Ihnen und Ihrem Hochzeitsmotto passt.
 

Preis, Anlieferung, Aufbewahrung

Traditionell wird die Hochzeitsorte nach dem Mittagessen oder nach dem Abendessen aufgetischt. Bis dahin muss sie ausreichend gekühlt werden, das heißt, in der Location muss eine große Kühlmöglichkeit vorhanden sein, damit das Prachtstück auch eine längere Wartezeit überlebt. Die Torte muss außerdem rechtzeitig angeliefert werden. Stellen Sie sicher, dass der Location-Ort abgestimmt ist und jemand dort wartet, wenn die Hochzeitstorte angeliefert wird. Machen Sie also klare Uhrzeiten aus, die Sie in Ihren Zeitplan integrieren.
 
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Wenn Sie Ihre Torte von einem Konditor herstellen lassen, ist das natürlich teurer, dafür bleibt Ihnen viel Stress erspart. Denn zu der Planung gehört, wie oben beschrieben, viel mehr als das Backen. Rechnen Sie mit 0,75 (Kinder) bis 1,25 (Erwachsene) Stücken pro Person. Der Preis bei 50 Gästen liegt etwa bei 100 bis 150 Euro (je nach Form und Details) bei 100 Gästen bei etwa 300 bis 350 Euro.
Spar-Tipp: Bitten Sie Ihren Konditor, frische Blumen oder echtes Schleifenband zu verwenden, anstatt aufwendig von Hand modellierte Zuckerblumen und Schleifen. Aber Achtung: Im Allgemeinen wird von echten Blüten als Torten-Deko abgeraten. Wenn Ihr Herz aber daran hängt, sorgen Sie dafür, dass die Pflanzen ungespritzt sind und nicht in Kontakt mit Sahne, Buttercreme oder anderen Füllungen kommen.
 

Selbermachen mit Zeitplan

Wenn Sie doch selbst backen möchten, sollten Sie sich einen genauen Zeitplan erstellen, der schon vier Wochen vor der Hochzeit mit den Punkten Einkauf und Planung beginnt. Da Sie noch bis kurz vor der Feierlichkeit mit der Torte beschäftigt sein werden, sollten Sie sich Helfer dazu holen und wirklich überlegen, ob Sie diese Zeit so kurz vor der Trauung entbehren können. Denn so eine Hochzeit wird Ihre Nerven und Hormone auch schon ohne Backstress ordentlich durcheinander wirbeln. 
 

Süße Traditionen

Liebesgeschichte
Um die Hochzeitstorte ranken sich viele Bräuche und Traditionen. Das festliche Gebäck symbolisiert Glück, Wohlstand und verheißt dem Paar eine süße Zukunft. Die typische Hochzeitstorte hat übrigens fünf Etagen. Jede symbolisiert einen Lebensabschnitt: Geburt, Konfirmation oder Kommunion, Heirat, Kindersegen und Tod.

Beim offiziellen Anschneiden der Torte umfassen beide Partner das Messer. Traditionell ist die zweite Etage das Ziel des romantischen Angriffes. Das Service-Personal schneidet die restliche Torte für die Gäste auf. Achten Sie darauf, wer beim gemeinsamen Anschneiden die Hand obenauf hat: Laut Volksmund wird derjenige auch in der Ehe das Sagen haben.

Nach dem Anschneiden „füttert“ sich das Brautpaar gegenseitig mit einem kleinen Tortenstück – Symbol für das gegenseitige Füreinander-Sorgen der Eheleute.

Viele Paare frieren die oberste Etage Ihrer Torte ein, um sie am ersten Hochzeitstag zu essen. Nicht alle Torten eignen sich dafür. Vor allem Sahne- oder Buttercreme-Torten sind auch tiefgefroren nicht allzu lange haltbar. Ihr Hochzeitstag ist sicherlich kein Grund, sich den Magen zu verderben.

 
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