Tipps für das Grill-Picknick

Vor- und Nachteile von Einweggrills

Sie sind günstig, praktisch und sparen Arbeit – Einweggrills. Wir erklären, warum Sie diese dennoch so selten wie möglich benutzen sollten.

Würstchen auf dem Einweggrill Vor- und Nachteile von Einweggrills © Lee Rogers/iStock

Einweggrills bestehen aus einer Aluminiumschale sowie einem Rost und enthalten Grillkohle und -anzünder bereits. Sie sind mittlerweile in fast jedem Supermarkt und an jeder Tankstelle erhältlich, sodass auch spontan und zu später Stunde noch ein Grill organisiert werden kann. Eine ziemlich praktische Angelegenheit also. Vor allem, da die Geräte klein und leicht sind, sodass sie einfach transportiert und nach dem Einsatz schnell entsorgt werden können – so erspart sich der Nutzer auch noch das lästige Schrubben.

Eine ökologische Sünde

Dennoch überwiegen beim Einweggrill die Nachteile wohl die Vorteile, denn die Nutzung eines Einweggrills ist aus ökologischer Sicht eine Sünde.

  • Da der Wegwerfartikel aus Aluminium besteht, wird bereits bei seiner Herstellung sehr viel Energie aufgewandt. Auch das Recyceln von Aluminium ist sehr energieintensiv. Die Tatsache, dass der Grill nur ein einziges Mal benutzt wird, verschlimmert diesen Umstand.
  • Außerdem haben die wenigsten Einweggrills Standbeine, sodass der Untergrund nicht vor der entstehenden Hitze geschützt wird. Das Gras im Park, auf dem der kleine Grill oftmals steht, verbrennt unweigerlich.
  • Zudem können Qualität und Herkunft der Grillkohle nicht überprüft werden.

Meist weder lecker noch gesund

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Aber auch für die Grillmeister ist die Benutzung eines Einweggrills eher von Nachteil. Die Kohle glüht meist nur etwa eine Stunde lang. Deshalb legen viele ihr Grillgut schon auf den kleinen Grill, bevor der enthaltene Grillanzünder sich vollständig aufgelöst hat. Das schlägt sich nicht nur im Geschmack von Fleisch oder Gemüsespießen nieder, es kann aufgrund chemischer Rückstände auch die Gesundheit gefährden. Des Weiteren ist beim Einweggrill der Abstand zwischen Kohle und Rost sehr gering, sodass das Fleisch oftmals schnell verbrennt.

Lieber einen portablen Grill wählen

Natürlich wollen wir trotzdem gemütlich im Park, am See oder Strand grillen. Eine gute Alternative zum Einweggrill bieten da kleine Camping- oder Picknickgrills, die mit Holzkohle oder Gas betrieben werden können. Die machen zwar ein wenig mehr Arbeit beim Anfeuern und Säubern, sind aber verhältnismäßig auch preisgünstig und schonen die Umwelt.

 
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