Aromatische Trockenmarinade Grillfleisch mit BBQ Rub

Bei einem echten Barbecue wird in der Regel auch viel Fleisch gegrillt. Für den besonderen Pepp sorgen dann spezielle BBQ Rubs, auch Trockenmarinaden genannt. Die Gewürzmischung dafür können Sie sich ganz einfach selbst zusammenstellen. Wir verraten, was Sie dabei beachten sollten.

Trockenmarinade für BBQ Rubs Grillfleisch mit BBQ Rub © wundervisuals/iStock

Gewürze gehören zum Grillen dazu. Wenn Sie Ihr Grillfleisch besonders aromatisch genießen möchten, bietet sich eine Trockenmarinade an. Diese Art der Marinade wird auch BBQ Rub genannt. Damit reiben Sie vor dem Grillen Ihr Fleisch ein und lassen es dann gründlich durchziehen. Die Aromen ziehen so schon vor dem Grillen in das Fleisch ein und entfalten die volle Geschmacksvielfalt, wenn die Grillgewürze auf dem Rost erhitzt werden.

So wenden Sie die Rubs richtig an

Grillen
Zwei gegrillte Maiskolben an Holzspießen mit Limette

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Es gibt zwei Varianten für Ihre BBQ Rubs: Entweder Sie kaufen im Supermarkt oder Grillfachhandel eine fertige Gewürzzubereitung oder Sie mischen sich die Gewürzmischung einfach selbst.

Für große Fleischstücke sollten Sie dabei eine grobkörnige Trockenmarinade wählen, kleine Fleischstücke ziehen mit feiner gemahlenen Rubs schneller durch. Tragen Sie die Rubs mindestens 12 Stunden vor dem Grillen auf. Am besten vakuumieren Sie das Fleisch anschließend, durch den Unterdruck ziehen die Aromen besonders gut ein. Alternativ können Sie Ihr Grillgut natürlich auch in Frischhaltefolie einschlagen. So oder so sollten Sie alles aber im Kühlschrank lagern.

BBQ Rubs selber machen: So geht’s

Leckere Spareribs, Pulled Pork oder Schweineschulter - all diese Leckereien werden erst durch ihre Marinade richtig schmackhaft. Wenn Sie die Grundzutaten erst einmal zu Hause haben, können Sie immer wieder verschiedene Variationen der Trockenmarinaden zubereiten. Decken Sie sich am besten mit folgenden, grob gemahlenen Gewürzen ein:

  • Meersalz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Zwiebelpulver
  • Chipotle Pulver (geräucherte Ja­la­peños)
  • Zitronenpfeffer
  • Knoblauchpulver
  • Senfpulver
  • Kreuzkümmel
  • Thymian
  • Zimt
  • Piment
  • Muskatnuss
  • Cayennepfeffer
  • Oregano
  • Selleriesalz
  • getrocknete Zitronenschale
  • brauner Zucker

Zucker und Salz sind starke Geschmacksgeber, sollten aber sparsam verwendet werden. Besonders Zucker kann die Kruste des Fleischs schnell auf dem Grill verbrennen lassen.

Für die Zubereitung der Rubs benötigen Sie einen Mörser. Je länger Sie die Gewürzmischung dabei in dem Mörser zerkleinern, desto feinpulveriger wird sie. Wenn Sie einen kleinen, elektrischen Häcksler zu Hause haben, können Sie auch diesen verwenden. Allerdings wird Ihr Rub dann sehr schnell sehr fein.

Zwei Rezepte für BBQ Rubs

Klassisches BBQ Rub für große Fleischstücke

Zutaten:

  • 1 EL getrocknete Zitronenschale
  • 1 1/2 TL Selleriesalz
  • 1 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1 1/2 TL Oregano
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Chilipulver
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • 1 EL Zwiebelpulver
  • 1 EL Knoblauchpulver
  • 1/4 Tasse Salz
  • 1/4 Tasse Paprikapulver
  • 1/4 Tasse brauner Zucker

Zubereitung:
Alle Zutaten in den Mörser geben und mit dem Stößel grob zerkleinern und vermengen. Anschließend das Grillgut großzügig damit einreiben und anschließend vakuumieren oder mit Frischhaltefolie einwickeln.

BBQ Rub für Schweinefleisch

Zutaten:

  • 2 TL Cayennepulver
  • 1 1/2 EL Zwiebelpulver
  • 1 1/2 EL Knoblauchpulver
  • 6 EL Salz
  • 6 EL schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Tasse Paprikapulver
  • 1 Tasse brauner Zucker

Zubereitung:
Die Zutaten in einem Mörser grob zerkleinern und vermengen. Das Schweinefleisch damit einreiben und in Frischhaltefolie einwickeln oder vakuumieren.