Grillen

BBQ-Smoker

Wenn in den U.S.A die BBQ-Öfen angeschmissen werden, können wir mit unserem Kugelgrill einpacken. Das ist das Besondere am BBQ-Smoker.

Fleisch im Smoker - Alles rund um das Thema BBQ-Smoker BBQ-Smoker © Thinkstock

Ein BBQ-Smoker ist ein mit Kohle befeuerter Ofen, in dem Speisen mit heißem Rauch gegart und gleichzeitig geräuchert werden. Ein BBQ-Smoker ist ganz typisch für ein American Barbecue. Dabei wird das Fleisch nicht etwa direkt über Feuer oder Glut gegrillt, sondern es werden große Fleischstücke langsam, bei mäßigen Temperaturen im 130 Grad in der heißen Luft des Holzfeuers bis zu 24 Stunden gegart. Daher kommt auch der charakteristische Geschmack des Fleisches. 

 

Die Grundidee

Grillrezepte
Grill

Was wäre der Sommer ohne Grillen? Bei uns finden Sie die besten Grillrezepte für Fisch und Fleisch, Fingerfood oder Grillmarinaden. Also, laden Sie Ihre Freunde zum Barbecue ein, stellen Sie Ihren Grill auf und lassen Sie die Kohle glühen!

Die Grundidee ist alt: Es geht darum, Fleisch mehrere Stunden bei niedriger Temperatur in einer mit Glut beheizten Erdgrube zu garen, um so auch Fleisch durchgaren zu können, das normalerweise schwer zu grillen ist. Dies ist eine Methode, die von Sklaven und armen Familien im 18. und 19. Jahrhundert entwickelt und betrieben wurde.
Besonders beliebt für ein richtiges Barbecue ist im Allgemeinen Fleisch, das viel Fett und Bindegewebe enthält wie Schweinefleisch (Schulter, Bacon und Rippchen) oder auch ein ganzes Schwein, Rinderbrust oder Geflügel wie Hähnchen. Das Fleisch wird durch die bestimmte Garung zart und lässt sich danach einwandfrei von den Knochen lösen. 
 

BBQ-Ofen

Früher wurde der klassische BBQ-Smoker-Grill mit Holz, werden heute aber zunehmend mit Gas betrieben. Durch die bessere Entwicklung des Ofens gibt es seit Mitte des 20. Jahrhunderts die ersten richtigen BBQ-Restaurants. Da der charakteristische Fleischgeschmack vom Holz des Grills kommt, ist in den neuen Gasgrills ein Fach für Holzchips vorhanden, um so den rauchigen Geschmack trotzdem ins Fleisch zu bekommen. 
BBQ-Smoker gibt es in ganz unterschiedlichen Größen. Einige sind so groß, dass ein ganzes Schwein hereinpasst, andere werden zu Cateringzwecken sogar auf Trucks gebaut. Es gibt ganz verschiedene Arten der Smoker wie den Barrel-Smoker, den Pellet-Smoker oder den Water-Smoker. In Deutschland sind oft eher kleine, einfach zu handhabende BBQ-Smoker erhältlich. 
 

Zubereitungsanleitung

In der Nebenbox des Grills wird Feuer entfacht, bis ausreichend Glut vorhanden ist. Dann wird der Deckel geschlossen und gewartet, bis in der „Fleischkammer“ die gewünschte Temperatur vorhanden ist. Dann kann das Fleisch hineingegeben werden. Holz muss dann circa alle 30 Minuten wieder nachgelegt werden. Je nach Fleisch und Temperatur sind die Garzeiten unterschiedlich. Es kommt auch darauf an, wie lange der Rauch das Fleisch zu seinem unverwechselbaren Geschmack bringen soll. Je niedriger Temperatur, desto länger ist natürlich die Garzeit und desto länger wird das Fleisch geräuchert.  
 

Rezept für Marinade

Es gibt keine direkten Rezepte für das Fleisch, denn dabei geht es eher um die Zubereitung im BBQ-Smoker. Beliebt sind aber Rezepte für Marinaden und Grill-Saucen, die das Fleisch erst so richtig lecker machen. Ob Chicken, Steak, Pork oder Spareribs, man kann jede Fleischsorte für den BBQ-Smoker verwenden. Die Experten behaupten, dass das Fleisch auf diese Weise viel intensiver schmeckt.  
 

Zutaten für BBQ-Marinade (gut geeignet für Sparerips)

Wer Zeit hat, sollte eine Sauce oder Marinade für das Fleisch zubereiten. Unser Rezept für die Sparerips-Marinade ist ganz leicht herzustellen. 

2 Zwiebeln
4 EL Olivenöl
6 EL Tomatenmark
2 TL Paprikapulver
2 EL Mittelscharfer Senf
3 EL Honig
3 EL Essig
250ml Fleischbrühe
1 EL Rosmarin
Salz, Pfeffer
 
Zubereitung
Die Zwiebeln klein hacken und in Öl anbraten. Tomatenmark und Paprikapulver dazu geben und kurz anschwitzen. Den Topf von der Herdplatte nehmen und Senf, Honig, Essig, Brühe, Rosmarin, Salz und Pfeffer dazu geben. Gut verrühren, einmal aufkochen lassen und danach auf geringer Stufe einköcheln lassen, bis die Marinade eine sämige Konsistenz annimmt. 
 
 
 
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