Zart, saftig und aromatisch

Grillen mit dem Barbecue Smoker

Das Grillen mit dem Barbecue Smoker erfreut sich immer größerer Beliebtheit, denn das Fleisch wird im Smoker nur langsam gar und bleibt so schön saftig und zart. Ein geschmackliches Highlight bildet die aromatische Räuchernote. Wie ein Smoker funktioniert und welche Vor- und Nachteile diese Garmethode mit sich bringt, erfahren Sie hier.

Mann udn Frau grillen mit einem Barbecue Smoker - mehr über Vor- und Nachteile erfahren Sie hier Grillen mit dem Barbecue Smoker © André Babiak/Westend61/Corbis

Die Garmethode mit Hilfe eines Smokers stammt ursprünglich aus den Südstaaten der USA. Damals haben die Menschen zähes oder kaum genießbares Fleisch in Erdgruben so lang gegart, bis es weich und essbar war. Heutzutage passiert der Vorgang des Garens in richtigen Barbecue Smoker Grills, die das Fleisch schonend mittels Hitze oder Rauch verzehrfertig machen. So ein Grillwagen besteht aus einer großen, tonnenähnlichen Form, der Garkammer und einer etwas kleineren, tiefer liegenden Form, der Feuerkammer. In einem Smoker lassen sich besonders gut Spareribs zubereiten, wobei auch das typisch amerikanische Pulled Pork klassischerweise in einem Smoker gegart wird, denn nur dort kann das Fleisch lang genug verbleiben, um schön zart zu werden und zugleich saftig zu bleiben.

Zubereitungsmethode

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Der Clou des Smokers liegt in der Bauweise: Durch die zwei tonnenähnlichen Kammern gart das Fleisch, ohne direkt über der Flamme zu brutzeln. Das funktioniert so: In der Feuerkammer entstehen Hitze und Rauch durch das Verbrennen von Kohle oder Holz, und in der Garkammer wird das Grillgut auf dem Rost durch die Hitze oder den Rauch der Feuerkammer indirekt gegart. Die durchschnittliche Temperatur beträgt dabei 90 bis 130 Grad Celsius - die ideale Temperaturspanne für das sanfte Garen von Fleisch. Um das rauchige Aroma des Fleisches zu intensivieren, können unterschiedliche Arten von Holz verwendet werden. Die beliebtesten sind Buche, Eike, Erle oder Hickory. Kohle hingegen sorgt für ein neutrales Aroma. Neben Fleisch und Fisch kann man auch Pizza oder Brot vom Stein in einem Smoker backen. Dazu muss diesem nur zusätzlich eingeheizt werden, was kein Problem ist, denn im Smoker kann eine Hitze von bis zu 300 Grad Celsius entstehen.

Nachteile des Grillens mit dem Smoker

  • Wer einen Barbecue Smoker bedienen möchte und leckere Resultate erzielen will, der sollte schon etwas geübt sein. Lange Garzeiten von bis zu sieben Stunden erfordern gewisse Grundkenntnisse in Sachen Hitze, Befeuerung und Fleischbeschaffenheit.
  • Ein Smoker braucht viel Pflege und muss regelmäßig gereinigt werden. Da es in der Feuerkammer schnell zu Korrosion durch die Asche und Feuchtigkeit kommem kann, muss die Feuerkammer nach jedem BBQ gut gereinigt werden.
  • Der wohl größte Nachteil ist die lange Garzeit, die einen spontanen Grillabend unmöglich macht. Wer einen Grillabend plant, der sollte also schon möglichst früh den Smoker anfeuer, damit die Gäste nicht zu lang auf ihr Fleisch warten müssen.

Vorteile des Grillens mit dem Smoker

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  • Die Zubereitung von Fleisch in einem Smoker sorgt für eine gleichmäßige Garung und ein zartes und saftiges Resultat. Durch die Hitze und den Rauch wird das Fleisch viel gleichbleibender und langsamer gegart als über dem Feuer eines herkömmlichen Kohlegrills.
  • Hat man die Funktionsweise des Smokers durchschaut, ist das Grillen ein Klacks, denn man muss das Fleisch weder wenden noch überwachen.
  • Die Zubereitung von Fleisch in einem Barbecue Smoker ist gesünder als die über einem herkömmlichen Grill. Durch die Trennung von Wärmequelle und Rost kann es niemals zu verkohlten oder verbrannten Stellen am Fleisch kommen - krebserregende Stoffe werden also nicht einfach mitgegessen.
  • Der größte Vorteil für das Grillen mit einem Smoker ist die Saftigkeit und rauchige Würze des Fleisches. Auf keinem anderen Grill ist es möglich, so saftig, so zart und so geschmackvoll zu grillen.
 
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