Klassisches Grillvergnügen

Der Holzkohlegrill

Der Holzkohlegrill ist der Klassiker unter den Grills. Steaks, Fisch und Gemüse erhalten ein besonderes Raucharoma und für viele BBQ-Fans gehört das Anfeuern und die Lagerfeuerromantik einfach zu einem rustikalen Grillabend dazu.

Schwarzer Holzkohlegrill mit glühenden Kohlen und Flamme Der Holzkohlegrill © Jag_cz/iStock

Für viele Grillfans machen erst Rauch und Glut das richtige Grillerlebnis aus. Das Zubereiten von Steaks und Würstchen über der Holzkohle ist für viele Grillfans nicht nur wegen des speziellen Rauchgeschmacks ein Muss.

Verschiedene Modelle

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Mit einem Kugelgrill kann bei Ihrer nächsten Grillparty nichts mehr schiefgehen. Unsere Empfehlung ist der Rösle Kugelgrill F50 mit Ablagetisch.

Anders als Elektrogrills brauchen Holzkohlegrills keine Steckdose und sind je nach Modell einfach zu transportieren. Vom Säulengrill aus Edelstahl bis zum gemauerten Grillofen hat der Markt für jeden etwas zu bieten. Günstige Rundgrills sind praktisch, bieten aber weniger Grillfläche als beispielsweise Schwenkgrills.

Wer sich einen Holzkohlegrill zulegen möchte, sollte vor allem auf Stabilität achten. Der Grillrost sollte schwer und beschichtet sein. Eine zusätzliche Klappfunktion erleichtert das Nachlegen der Kohle. Wer indirekt grillen möchte, braucht einen Grill mit praktischem Deckel, zum Beispiel einen Kugelgrill.

Rauchzeichen geben

Egal ob schicker Kugel- oder rustikaler Schwenkgrill, Rauch entsteht beim Grillen mit Holzkohle immer, aber nicht immer zur Freude der Nachbarn. Für einen kleinen Balkon ist der Holzkohlegrill also keine gute Lösung, meistens sogar verboten. Der Holzkohlegrill eignet sich eher für den eigenen Garten oder für’s BBQ im Park auf extra ausgewiesenen Grillflächen. Um die Rauchentwicklung etwas einzudämmen, achten Sie darauf, dass kein Fett oder Fleischsaft auf die Kohlen tropft. Am besten eine Grillzange benutzen, anstatt das Fleisch mit einer Gabel zu wenden.

Viel Aufwand, aber auch viel Geschmack

Tipps und leckere Rezepte
Stockbrot-Rezepte - Leckere Rezeptideen für das perfekte Stockbrot

Hier finden Sie Tipps und leckere Rezepte für Ihren Holzkohlegrill:
 

Selbstgemachtes Stockbrot
Leckere Salate für die Grillparty
So gelingt gesundes Grillen 

Während Gas- und Elektrogrill auf Knopfdruck funktionieren, muss man beim Grillen mit Holzkohle schon etwas mehr Zeit und Vorarbeit investieren. Belohnt wird die Mühe mit dem leckeren rauchigen Geschmack und dem typischen Röstaroma. Je nach Größe des Grills und Menge der Kohle sollte man eine halbe Stunde bis Stunde zum Anfeuern einplanen. Tipp: ein Anzündkamin beschleunigt das Ganze. Ein Holzkohlegrill kann sehr heiß werden. Damit das leckere Grillgut nicht aus Versehen verkohlt, unbedingt dabei bleiben.

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Richtig Anfeuern

Um den Holzkohlegrill anzufeuern, Holzkohle oder Briketts zu einem kleinen Haufen aufschichten. Briketts brennen zwar länger als Kohle, sind aber auch schwerer zu entzünden. In die untere Hälfte des Haufens kommen die Grillanzünder. Am besten Sie benutzen ein Stabfeuerzeug zum Anzünden. Welche Grillanzünder Sie verwenden, ist Geschmackssache, nur bitte die Gebrauchsanweisung beachten. Manche Grillanzünder müssen komplett verbrannt sein, bevor Lebensmittel auf den Rost dürfen. An der weißen Ascheschicht erkennt man, wann die Kohle glüht. Dann braucht sie unbedingt Sauerstoff. Ideal dafür sind Luftöffnungen im Boden des Grills. Sobald alle Kohlen bzw. Briketts glühen, aber noch nicht brennen, ist die optimale Grilltemperatur erreicht und es kann losgehen.

 
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