Grillen mit Strom

Elektrisch grillen - so gelingt es

Wem Holzkohle zu viel Arbeit und Gas zu suspekt ist, für den ist der Elektrogrill die passende Alternative. Sicheres und sauberes Grillvergnügen für zuhause mit Kindern oder Freunden - einfach, flexibel und unkompliziert.

Elektrogrill mit Grillgut Elektrisch grillen - so gelingt es © Dar1930/iStock

Überzeugte Holzkohlegriller rümpfen schon beim Gedanken an einen Elektrogrill die Nase: Grillen mit Stecker und Kabel sei kein richtiges Grillen. Es fehle ihnen der Rauch, das Feuer, der unverwechselbare Geschmack. Klar, das Grillen mit dem Elektrogrill mag nicht ganz so authentisch sein und das Fleisch erhält auch nicht das typische Raucharoma. Lecker und saftig wird das Grillgut aber allemal - und zwar viel unkomplizierter.
 

Weniger Aufwand, gleiches Grillvergnügen

Einschalten und es kann losgehen. Der Elektrogrill ist perfekt für den spontanen Grillabend und muss nicht erst lange und aufwendig angefeuert werden. Fleisch, Fisch und Gemüse sind auf diese Weise schnell und einfach zubreitet. Die gesparte Vorbereitungszeit kann dann an anderer Stelle investiert werden, zum Beispiel in die Zubereitung selbstgemachter Barbecue-Soßen und Dips.


Saubere Sache

Grillrezepte und Tipps
Chili-Soße - Der Dip passt zu Brot genau so gut wie zu Fleisch-Gerichten oder frischem Gemüse

Leckere Rezepte und nützliche Tipps für einen gelungenen Grillabend gibt es hier: 


Rezepte für leckere Dips und Soßen
Leckere Grillvorspeißen 
Wertvolle Tipps rund um's Grillen 

Nicht nur beim Erhitzen, auch bei der Reinigung und Pflege ist der Elektrogrill angenehm unkompliziert. Es müssen keine Aschereste entsorgt werden. Der Grillrost und die Auffangschale für das Fett lassen sich meistens herausnehmen und passen in die Spülmaschine. Andere Modelle haben eine Grillplatte, die sich ebenfalls, dank Antihaftbeschichtung, einfach sauber machen lässt.


Ideal für Balkongriller

Für’s Grillen auf dem Balkon ist ein Elektrogrill die perfekte Lösung. Kein Rauch ärgert die Nachbarn, zumal das Grillen mit den herkömmelichen Holzkohle-Geräten in Mietshäusern in der Regel sogar verboten ist. Der einzige Geruch weit und breit kommt vom leckeren, vor sich hin brutzelnden Grillgut. Und wo keine Glut ist, können auch Fett und Fleischsaft nicht auf das Brennmaterial tropfen, sodass keine gesundheitsschädlichen Stoffe entstehen.


In klein auch als Tischgrill

Da bei einem Elektrogrill ebenfalls keine erhöhte Brandgefahr besteht, kann er ohne Bedenken drinnen genutzt werden. Ziehen Gewitterwolken auf, lassen sich kleine Modelle schnell zum Tischgrill umfunktionieren und die Grillparty kann im Esszimmer weitergehen. Das heißt gleichzeitig aber auch, dass die Grillfläche bei vielen Geräten nicht so groß ist wie bei einem Holzkohle- oder Gasgrill.


Ohne Strom nichts los

Auch indirekt Grillen ist nicht ohne weiteres mit jedem Elektrogrill möglich. Man bekommt zwar auch Geräte mit Deckel, doch bei den meisten Modellen liegt das Grillgut direkt über der Wärmequelle. Wer nicht auf indirektes Grillen verzichten möchte, sollte sich vor dem Kauf eines Elektrogrills genau informieren.

Sonst bleibt als einziges Manko des Elektrogrills seine Abhängigkeit von der Steckdose zu erwähnen - also nichts mit BBQ auf der Grillwiese im Park. Auch wer einen großen Garten hat, sollte eventuell eine Kabeltrommel oder zumindest ein Verlängerungskabel parat haben, damit die Würstchen nicht kalt bleiben.
 

Mindestens 2.000 Watt

Die Auswahl an Elektrogrills ist groß und umfasst die unterschiedlichsten Modelle und Ausstattungen. Es gibt sie vom großen Standgrill für den Garten bis zum kleinen Kontaktgrill, der auch in der Küche vielfältig eingesetzt werden kann. Preislich ist der Elektrogrill meist die günstigere Alternative zu Gas oder Holzkohle. Damit das Fleisch auch gar wird, sollte er mindestens eine Leistung von 2.000 Watt haben, sonst wird der Grill nicht heiß genug.
Ideal für den Balkon und flexibel bei schlechtem Wetter eignet sich der Elektrogrill für alle die gerne zuhause in kleiner Runde grillen.

 
Schlagworte: