So macht Grillen Spaß

Das richtige Grillzubehör

Der Sommer lockt zum Grillen in den Garten. Mit der richtigen Ausrüstung gelingen leckere BBQ-Menüs für jeden Geschmack. Vom Anzündkamin bis zum Pizzastein, die Auswahl an Grillzubehör ist riesig. Wir haben das Wichtigste zusammengestellt.

Grillzubehör Das richtige Grillzubehör © MM Productions/Corbis

Die Grillbasics

Egal ob Kohle-, Elektro oder Gasgrill, einige Dinge gehören einfach zur Grundausstattung eines jeden Grillmeisters. Ein ganzes Grillbesteck-Set mit unterschiedlich langen Zangen und Fleischgabeln muss es aber nicht gleich sein. Eine lange Grillzange mit großer Schaufel reicht völlig, um das Grillgut zu wenden.

Grillhandschuhe sind ein Muss in puncto Sicherheit. Sie sollten feuerfest sein und einen langen Schaft haben, damit auch die Unterarme geschützt sind. Fingerhandschuhe erleichtern das Greifen. Wer will, kann auch Schweißerhandschuhe aus Leder nehmen. Die gibt es für ca. zehn Euro.

Wer mehr grillen möchte als ein normales Steak und ein paar Würstchen, sollte sich ein Grillthermometer zulegen. Damit das Fleisch schön saftig wird, überprüft man damit Kerntemperatur auf den perfekten Garpunkt.

Alles im Korb

Tipps und Rezepte
Gefüllte Dorade vom Grill mit Spinat und Kräutern  - Perfekt geeignet für den Grill

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Gegrillte Dorade mit Sommergemüse
Leckere Rezepte für Grillvorspeißen
Tipps für ein gelungenes BBQ

Bei Gourmets kommt nicht nur Fleisch auf den Grill. Abwechslungsreich muss es sein mit Grillgemüse und Fisch. Damit dabei nichts durch den Rost fällt, ist ein Gemüsekorb besonders bei kleinem Gemüse wie Champions oder Tomaten hilfreich. Für ein leckeres Dessert kann man den Korb auch zum Grillen von Bananen verwenden. Damit Fisch beim Grillen nicht auseinander fällt und sich einfach wenden lässt ohne festzukleben, kann man einen Fischbräter verwenden. Der Fisch wird zwischen das Gitter gelegt, das am Griff verschlossen werden kann, damit nichts heraus fällt.

Für den Holzkohlegrill

Tropft Fett auf die glühende Kohle, können ungesunde Stoffe entstehen. Tropfschalen fangen herruntertropfendes Fett und Marinade auf. Beim indirekten Grillen kann man sie auch mit Wasser füllen und unter dem Rost platzieren. Die dadurch entstehende Luftfeuchtigkeit beeinflusst den Geschmack des Grillguts und macht es besonders zart. Wer viel grillt, kann alternativ zur Einweg-Aluschale auch Mehrwegschalen aus Edelstahl benutzen. Das schont die Umwelt und auf Dauer auch den Geldbeutel.

Anfeuern

Die Wahl des Grillanzünders ist Geschmackssache. Es gibt sie von Paraffinanzündern über Anzündspray bis zur Biovariante. Wenn es mal schnell gehen muss, kann ein Grillföhn hilfreich sein. Dieser wirbelt allerdings Asche und Funken auf.

Für einfaches und sauberes Anfeuern von Kohlegrills eignet sich ein Anzündkamin. Holzkohle oder Briketts werden oben in den Kamin gefüllt. Grillanzünder, Holzwolle oder Küchenpapier werden auf den Grill oder eine andere feuerfeste Unterlage gelegt und angezündet. Den Kamin darüber stellen. Das Brennmaterial ist komplett durchgeglüht, wenn es oben mit einer weißen Ascheschicht überzogen ist. Dann kann es vorsichtig mit einem Grillhandschuh in den Grill geleert werden.

Draußen kochen

Ein Grill kann mehr als nur Steak und Würstchen. Mit dem richtigen Zubehör wird er zur Outdoorküche und eignet sich zum Beispiel super für Pizza. Dafür den Pizzastein auf den Grillrost legen und durch indirektes Grillen vorheizen. Die Pizza auf dem dazugehörenden Pizzablech vorbereiten und mit dem Blech auf den Stein legen. Den Deckel schließen, damit die Hitze von oben auf die Pizza reflektiert wird. Der Pizzastein sorgt für einen knusprigen Boden. 

Für richtiges Outdoorcooking ist ein Dutch Oven ein Muss. In den schweren Gußtöpfen lässt sich kochen, braten und backen.

Für echte BBQ-Fans

Ein weiteres Lieblingsgteil der Grillfans sind Grillgrates. Die geriffelten Aluminiumleisten werden auf den Grill gelegt und verpassen Steaks, Burgern und Gemüse ein charakteristisches Streifen- oder Rautenmuster, ein so genanntes Branding. Durch die fast geschlossenen Grillgrates tropft das Fett nicht auf die Kohlen und es kommt nicht zu ungesundem Fettbrand. Dreht man die Grillgrates um und benutzt die glatte Rückseite, eignen sie sich hervorragend für Pizza, Fisch und Meeresfrüchte. Das Aluminium rostet nicht und ist pflegeleicht.

 
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