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Pflege-Tipps für Hände und Füße

Die richtige Pflege für schöne Hände und Füße. FÜR SIE gibt Ihnen einfache Tipps wie Ihre Haut zart wird und bleibt.

Welness Tipps für Zuhause Pflege-Tipps für Hände und Füße © Stockbyte/Thinkstock

Unsere Hormone regeln die Temperatur

Im Winter wird noch klarer, dass Frauen von der Venus und Männer vom Mars kommen. Wir frieren nämlich viel schneller, leiden mehr unter kalten Händen und Füßen. Das ist wissenschaftlich belegt. Schuld sind die Hormone. Das Östrogen weitet die Blutgefäße, die Wärme kann entkommen. Um den Verlust zu begrenzen, drosselt der Körper ab einer Temperatur von 15 Grad die Durchblutung. Das macht sich zuerst an Händen und Füßen bemerkbar. Die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen stockt, die Haut kann Feuchtigkeit schlechter binden, und die Reparaturprozesse laufen auf halber Kraft. Deshalb brauchen Hände und Füße jetzt doppelte Pflege. Viel hilft hier tatsächlich viel. Dermatologen sagen: „Übercremen“ kann man die Haut nicht.

Verwöhn-Tipps für zarte Hände

Unsere Hände sind ziemlich dünnhäutig, weil sie wenig Talgdrüsen haben. Das macht sie im Winter besonders anfällig. Zeitgemäße Pflege fängt deshalb schon beim Händewaschen an. Wasser und Seife greifen den empfindlichen Säureschutzmantel an. Milde, pH-neutrale Cremeseifen, Syndets oder Duschöle reinigen im Schongang und enthalten rückfettende Stoffe (z.B. „Cold Cream Syndet“ von Avène). Danach füllt eine schnell einziehende Handcreme mit Macadamia- oder Avocado-Öl die Fett und Feuchtigkeits-Depots auf (z.B. „Handcreme“ von Neutrogena). Unser Repair-Tipp für spröde Haut: Öl-Meersalz-Peeling (z.B. „Manicare“ von La Biosthétique). Funktioniert so einfach wie Händewaschen: das Öl-Salz-Gemisch eine Minute kreisend einmassieren und abspülen. Das Ergebnis: Samthaut ohne Nachcremen.

Füße lieben Bernstein

Dicke Wollsocken halten die Füße warm, aber gerade Wolle entzieht der Haut Fett und Feuchtigkeit. Fußcremes mit Avocado-Öl und Bienenwachs halten die von Socken und Stiefeln gestresste Haut weich, machen sie elastisch und schützen vor Trockenheits-Rissen. Inhaltsstoffe wie Kampfer, Zimt oder Ingwer heizen kalten Füßen ein (z.B. „Wärmende Fußcreme“ von Hansaplast). Und wer die Füße so richtig verwöhnen will, gönnt sich vor dem Schlafengehen eine Bernstein-Massage. Dieser Wellness-Hit kommt aus Russland und geht so: einen walnussgroßen Bernstein in einer Tasse mit heißem Sonnenblumenöl anwärmen. Zuerst die Füße mit dem Öl einreiben, dann mit dem Stein die Reflexzonen massieren. Baumwoll socken drüber – und mit Samtpfötchen wieder aufwachen.

Wachs für schöne Haut

Wer Händen und Füßen etwas richtig Gutes bieten will, gönnt ihnen eine Intensiv-Kur im Day Spa. Bei einer Behandlung mit weichem Wachs werden trockene Hände oder rissige Füße in einen speziellen Paraffinwärmer getaucht. Durch die Wärme öffnen sich die Poren, Wirkstoffe können besser einziehen. Die Haut wird straff und weich. Ideal ist eine Reflexzonenmassage vor der Behandlung.

Der FÜR SIE Extra-Tipp: Helfen Sie auch von innen nach! Diese Nahrungsmittel machen schöne Haut.

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