Wohlfühlen
Aromatherapie für zu Hause
Ätherische Öle riechen nicht nur gut, sie können sogar heilen! Und das ganz ohne Nebenwirkungen.
Diese Therapie ist einfach nur angenehm: Man legt sich aufs Sofa, träufelt ein paar Tropfen Öl auf einen Duftstein oder in eine Duftlampe und fühlt sich im Nu entspannt. Therapie? Ja, das ist es tatsächlich. Es gibt sogar wissenschaftliche Beweise, dass Aromen Körper und Seele positiv beeinflussen können – sekundenschnell. Der österreichische Pharmakologe Professor Gerhard Buchbauer konnte das auf Bildern eines Computer-Tomografen zeigen: Bei seinen Versuchspersonen verbesserte sich im Gehirn die Durchblutung, sobald sie ätherische Düfte einatmeten. Und noch mehr: Die Schnuppertherapie beeinflusste auch die Nervenaktivität, linderte Schmerzen. Heilende Duftmoleküle sind sogar im Blut nachweisbar – egal ob sie eingeatmet oder mit Ölen in die Haut einmassiert werden.
Inzwischen ist es sogar möglich, maßgeschneiderte Duft-Essenzen für diverse Beschwerden zu finden: Die krankmachenden Keime eines Patienten werden im Labor verschiedenen ätherischen Ölen ausgesetzt. Was am besten wirkt, wird verordnet. Vor allem Heilpraktiker haben sich auf solche „Aromatogramme“ spezialisiert. Eine erste Soforttherapie mit Duftölen können Sie sogar selbst testen: mit den wohltuenden Aromen für zu Hause. (Adressen: www.therapeuten.de, Stichwort: Aromatherapie)
1. Erste Hilfe bei Erkältungen
Eukalyptus, Thymian, Kiefern- und Fichtennadel, Salbei Diese Öle lassen Schleimhäute abschwellen. So erweitert das Cineol im Eukalyptusöl die Bronchien, löst Schleim – und bekämpft außerdem Bakterien in den Nebenhöhlen.
Am besten so anwenden: zehn Tropfen in ein warmes Bad (maximal 38 Grad) geben oder im Wasserdampf (3 Tropfen pro Liter) inhalieren.
Übrigens: Bei Inhalationen reichen meist schon fünf Minuten.
2. Für ruhigen Schlaf
Lavendel, Rosmarin, Rosenholz, Bergamotte, Orange Man merkt es beim ersten Atemzug: Diese Öle wirken beruhigend.
Am besten so anwenden: eine halbe Stunde vorm Zubettgehen einige Tropfen in eine Duftlampe (z. B. aus dem Reformhaus) geben.
Übrigens: Ein spezielles Lavendelöl („Lasea“, rezeptfrei in Apotheken) gibt es sogar zum Einnehmen. Es stoppt kreisende Gedanken, kann ebenfalls den Schlaf fördern.
3. Macht gute Laune
Mandarine, Melisse, Jasmin, Rose, Ylang-Ylang Die nebenwirkungsfreie Medizin gegen den November-Blues: Diese Aromen beleben den Kreislauf und kurbeln die Produktion von Glückshormonen an.
Am besten so anwenden: einige Tropfen in eine Duftlampe geben.
Übrigens: Kosmetik mit hochwertigen ätherischen Essenzen (z. B. „Wildrosenöl“ von Weleda, aus der Apotheke) hat die gleiche Wirkung.



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