Kleine Heilpflanzenkunde

Kiefer

Kleine Heilpflanzenkunde: Kiefer

Die Kiefer (Pinus Silvestris) wächst in beinahe allen Regionen Europas und Asiens. Man findet sie nördlich des Polarkreises, in subtropischen Steppengebieten und im Gebirge in Höhenlagen bis zu 1800 Metern. Schon in der Antike wurde sie zu medizinischen Zwecken genutzt. Hippokrates zum Beispiel verwendete das Kiefernnadelöl äußerlich zur Behandlung von Geschwüren und das geräucherte Kiefernharz bei Frauenleiden. Heute werden die ätherischen Öle der Kiefer vorwiegend bei Atemwegsinfekten verwendet – oft in Kombination mit Eukalyptus oder Kampfer in Nasen- und Erkältungssalben, als Erkältungsbad oder zum Inhalieren z. B. „Pinimenthol“, Apotheke). Die auswurffördernden und keimtötenden Inhaltsstoffe lösen festsitzenden Husten, lindern Halsschmerz und Heiserkeit und machen bei Schnupfen die Nase wieder frei.