Kleine Heilpflanzenkunde
Johanniskraut
Schon im Mittelalter galt Johanniskraut als wirkungsvolles Heilmittel gegen Melancholie
Schon im Mittelalter galt Johanniskraut (Hypericum perforatum) in Europa, Westasien und Nordafrika als wirkungsvolles Heilmittel gegen Melancholie. Da es häufig an lichten Wegund Waldrändern wächst, glaubte man, es könne die Sonnenstrahlen speichern und diese an den Körper weitergeben. Seit den 70er Jahren belegten Wissenschaftler in zahlreichen Studien seine Heilkraft. Heute zählt Johanniskraut zu den am häufigsten verordneten Anti-Depressiva. Zudem ist es verträglicher als synthetische Produkte (z. B. „Sedariston“, Apotheke). Die im Volksmund „Frauenkraut“ genannte Pflanze wirkt ferner schmerzstillend, krampflösend und hilft als Tee bei Menstruationsbeschwerden.



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