Kleine Heilpflanzenkunde
Die Heilkraft der Chilischote
Die schmerzlindernde Wirkung der scharfen Schoten
Paprika, Peperoni, Cayenne – sie alle gehören zur Familie der Chilis. Die Pflanze wird bis zu einem Meter hoch und wächst in allen tropischen und subtropischen Regionen der Welt. Schon die altmexikanischen Azteken kultivierten das feurig-rote Gewächs und nutzten seine heilbringende Wirkung. Heute kennt man Chili zwar in erster Linie als Gewürz, doch auch die moderne Phytotherapie setzt weiter auf die Heilkraft der Schote. Bei Muskelbeschwerden und Nerven- oder Gelenkschmerzen, verursacht zum Beispiel durch Arthrose und Rheuma, wird Cayennepfeffer eingesetzt, der aus gemahlenen Chilis besteht. Die Schärfe der getrockneten Früchte regt die Schmerz- und Wärmerezeptoren der Haut an und fördert die Durchblutung. Die Salben, Cremes und Tinkturen (Apotheke) wirken sehr schnell. Schon nach fünf Minuten hat die Haut die Wirkstoffe aufgenommen, und die Schmerzen werden weniger. Bei einem Hexen- schuss helfen auch Wärmepflaster mit Cayennepfeffer.



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