Kleine Heilpflanzenkunde Zinnkraut

Das Schachtelhalmgewächs gehört zu einer der ältesten Pflanzenfamilien der Welt, Archäologen fanden fossile Spuren, die mehr als 300 Millionen Jahre alt sind

Zinnkraut Zinnkraut © Jalag Syndication

Das Schachtelhalmgewächs gehört zu einer der ältesten Pflanzenfamilien der Welt, Archäologen fanden fossile Spuren, die mehr als 300 Millionen Jahre alt sind. Zinnkraut, auch Ackerschachtelhalm, ist heute noch ein beliebtes Naturheilmittel. Innerlich angewendet, als Tee oder Tropfen (z. B. „Salus Zinnkraut-Tropfen“ Apotheke), fördert es die Entwässerung, da sein hoher Anteil an Kieselsäure die Nierenfunktion anregt. Schwach aufgebrühter Zinnkrauttee (1/2 TL Zinnkraut auf 2 l Wasser) hilft bei Harnwegsentzündungen und Nierengrieß. Zudem stärkt Zinnkraut das Bindegewebe, insbesondere der Lunge, und lässt Haare und Nägel wachsen. Bei schlecht heilenden Wunden wird Zinnkraut-Sud auch äußerlich angewendet: Hier wirkt er blutstillend und zugleich entzündungshemmend.