Kleine Heilpflanzenkunde Pfefferminze

Pfefferminze ist eine seit dem Mittelalter häufig verwendete Heilpflanze. Wie sie wirkt und pflegt lesen Sie hier 

Pfefferminze Pfefferminze © Teamarbeit - Fotolia

Minze (Mentha piperita) schätzte man schon in der Antike als Krampf- und Kopfschmerzmittel und besonders als Duftöl, das den Göttern geopfert wurde. Auch bei uns zählt die Pfefferminze seit dem Mittelalter zu den am häufigsten verwendeten Heilpflanzen. Sie wächst in Gärten und Wäldern. Wer Minze frisch ernten will, sollte am besten die jungen Triebe von Juni bis August sammeln. In der modernen Pflanzenheilkunde werden vor allem die ätherischen Öle bei Verdauungsproblemen und Appetitlosigkeit genutzt. Studien belegen zudem, dass Pfefferminzöl (z. B. in „Euminz“, Apotheke), das auf Stirn, Schläfen oder Nacken aufgetragen wird, eine vergleichbare Wirkung wie gängige Schmerzmittel hat. Es stimuliert die Kälte- und Druckrezeptoren der Haut und hinterlässt ein anhaltendes Kältegefühl. Außerdem entspannt es die Muskeln.