Kleine Heilpflanzenkunde Quitte

Die Quitte setzt man heute gegen Magen- und Lungenkrankheiten ein

Quitte Quitte © Horst Lünser

Die Quitte (Cydonia Oblonga) galt in der Antike als Symbol für Glück, Liebe und Fruchtbarkeit. Einige Jahrhunderte später setzte man in Mitteleuropa frische Quittenfrüchte, als Kompott zubereitet, gegen Magen- und Lungenkrankheiten ein. Aus den Samen wurde ein Saft erzeugt, der innerlich Husten und äußerlich rissige, wunde Haut und Verbrennungen lindern sollte. Außerdem soll die Quitte eine stärkende Wirkung auf die Nasenschleimhäute haben. Diese benötigen besondere Unterstützung, da sie das Eintrittstor für Pollen und andere Allergene bilden. Je besser ihre Immunfunktion, desto weniger reagiert der Organismus mit unangenehmen Heuschnupfen-Symptomen. Quittenextrakt (in „Weleda- Heuschnupfenspray“, Apotheke) stärkt die Schleimhäute, macht sie resistenter gegen Allergene und lindert Reizungen, Entzündungen und Schwellungen.