Heilpflanzenkunde Goldrute

Hilft gegen Blasenentzündung und Nierenschwäche

Goldrute Goldrute © Jalag Syndication

Ab Juli blüht sie leuchtend gelb an Spazierwegen und Bächen: die Goldrute, ein Heilkraut, das in Europa, aber auch in Nordamerika beheimatet ist. Die Indianer, die angeblich keinen Schmerz kennen, kauten die frischen Blüten bei Halsweh. Bei uns wurde die Pflanze im Mittelalter bekannt – Martin Luther soll sie sehr geschätzt haben. Ob als Tee oder Tinktur, als Erste Hilfe gegen Insektenstiche oder schlecht heilende Wunden, ist jedoch nicht überliefert. Heute wird das harntreibende Kraut vor allem als Tee bei Blasenentzündung und Nierenschwäche eingesetzt. Tee-Tipp: 1–2 TL Goldrute (Apotheke) in siedendem Wasser 5 Minuten lang abgedeckt ziehen lassen.