Klimawandel leicht gemacht Zimmerpflanzen helfen

Sie helfen gegen zu trockene Luft, können sogar Schadstoffe herausfiltern – und sind Balsam für die Seele

Zimmerpflanze Zimmerpflanzen helfen © iStockphoto

Die natürliche Klimaanlage

Wer in geheizten Räumen noch richtig durchatmen kann, setzt entweder Luftbefeuchter ein – oder er nutzt die viel schönere und wirkungsvollere Lösung für ein prima Klima: Pflanzen im Zimmer. „Auf Dauer reizt die trockene Raumluft unsere Augen und Atemwege“, fasst Dr. Julia Hurraß vom Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene an der Uniklinik Freiburg zusammen, was wir alle in der kalten Jahreszeit mehr oder weniger bewusst erleben. „Auch Konzentrationsschwäche und Müdigkeit sind häufige Folgen ‚schlechter‘ Raumluft.

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Außerdem steigt die Anfälligkeit für Infektionen.“ Deshalb empfiehlt die Expertin: Grünes rein in die Wohnung!

Zimmerpflanzen sind für uns die idealen Wohnpartner, weil sie genau entgegengesetzt atmen: „Sie nehmen über ihre Spaltöffnungen an den Blattunterseiten Kohlendioxid auf und geben Sauerstoff an die Umgebung ab“, erklärt die Wissenschaftlerin. Zudem regulieren sie die Luftfeuchtigkeit im Raum: Sie nehmen Wasserdampf auf, wenn zu viel davon in der Luft ist. Umgekehrt verdunsten sie Gießwasser, wenn die Luft zu trocken wird. Drei bis sechs große Pflanzen können die relative Luftfeuchtigkeit von 25 bis 30 Prozent auf ideale 45 bis 55 Prozent steigern. Ist die Zimmerluft feucht, bleiben es Nasen- und Mundschleimhaut ebenfalls – und sind dadurch besser vor Erkältungs- und Grippeviren geschützt. Feuchte Luft kann zudem Staub besser binden, was Allergiker besonders freut.

 

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Autor:
Karin Riesterer