Zucker Alternativen

Wie ungesund ist Zucker & Co?

Das ist doch mal eine gute Nachricht: Neue Studien belegen, dass man auf Zucker nicht verzichten muss. Im Gegenteil. Wir vergleichen Stevia, Zucker, Honig, Saccharin & Co.

Eine Frau lutscht an einem Lolli - Wie ungesund ist Zucker wirklich? Wie ungesund ist Zucker & Co? © iStockphoto/ Thinkstock

Süßstoffe - welche für wen?

1878 entdeckte der Chemiker Constantin Fahlberg „Saccharin“, die erste Alternative zum Zucker. Künstliche Süßstoffe und sogenannte „Zuckeraustauschstoffe“ (die aus natürlichen Rohstoffen hergestellt werden) gaukeln unseren Geschmacksrezeptoren Süße vor. Es gibt keine wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse darüber, ob der Zuckerersatz auf Dauer gesundheitsschädlich ist oder nicht. Vor allem in der Süßkraft und im Geschmack unterscheiden sich die heutigen Süßstoffe. Zudem kann man nicht mit allen kochen und backen. Achten Sie deshalb am besten auf die E-Nummern auf der Zutatenliste, um herauszufinden, wie stark welcher Stoff süßt und ob er für Sie infrage kommt.

Saccharin (E 954)

  • Süße: 500-mal süßer als Zucker
  • Geschmack: in höherer Konzentration bitter/metallisch
  • Besonderheiten: hitze- und säurestabil, löst sich aber nicht gut in kalten Flüssigkeiten

Cyclamat (E 952)

  • Süße: 50-mal süßer als Zucker
  • Geschmack: in höherer Konzentration leicht bitter
  • Besonderheiten: gut löslich, lange lagerfähig, hitzebeständig

Aspartam (E 951)

  • Süße: 200-mal süßer als Zucker
  • Geschmack: von Zucker kaum zu unterscheiden
  • Besonderheiten: nicht zum Backen und Kochen geeignet, da nicht hitzebeständig

Neohesperidin DC (E 959)

  • Süße: 600-mal süßer als Zucker
  • Geschmack: mentholartiger Beigeschmack
  • Besonderheiten: kann bitteren Geschmack unterdrücken, wird deshalb auch in Arzneimitteln verwendet

Xylit (E 967)

  • Süße: etwa halb so süß wie Zucker
  • Geschmack: von Zucker kaum zu unterscheiden
  • Besonderheiten: wirkt gegen Karies. Kann in größeren Mengen aber Blähungen und Durchfall auslösen
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