Quark, Salz und co: Die besten Mittel gegen Sonnenbrand
SOS-Tricks gegen Sonnenbrand
Hatte man sich im letzten Sommer nicht geschworen, dass so was nie wieder passiert? Zum Glück bietet die Natur schnelle Rettung in der Not.
Tagsüber war noch alles gut, doch abends geht es los: Die Haut wird rot, heiß und schmerzt – Sonnenbrand! Ist er sehr großflächig oder bilden sich Bläschen, heißt es ab zum Arzt. Leichtere Fälle bekommt man allein in den Griff. Gut zu wissen: Kälte lindert Beschwerden und drosselt den Blutfluss ins entzündete Gewebe, Feuchtigkeit entspannt und füllt die „ausgebrannten“ Reserven auf. Die folgenden natürlichen Helfer bieten beides.
ALOE VERA
Das Gel aus den Blättern der Wüstenpflanze besteht zu 90 Prozent aus Wasser, das verdunstet und dadurch kühlt. Dabei fördert es die Regeneration der Haut mit 270 Inhaltsstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen und Aminosäuren. Als Gel oder Lotion auftragen (z. B. „Pflegende Après-Lotion“ von Nivea Sun).
APFELESSIG
Die organischen Säuren im fermentierten Apfelwein helfen der Haut, den Säureschutzmantel wieder aufzubauen: Bio- Apfelessig mit einem Wattebausch auftupfen oder als feuchter Umschlag (1–2 EL Essig auf 1 Liter Wasser).
ARNIKA
Aufgrund ihrer antientzündlich wirkenden Bitterstoffe wird die Bergpflanze auch Wundkraut genannt. Außerdem fördert Arnika die Durchblutung und beschleunigt damit die Heilung (z. B. „Combudoron Gel“ von Weleda).
GRÜNER TEE
Unfermentierte, grüne Teeblätter sind besonders reich an hautberuhigenden Gerbstoffen und Polyphenolen, die Rötungen lindern und Zellschäden vermindern: ein Tuch mit kühlem grünem Tee tränken, 15–20 Minuten auflegen. Oder eine After-Sun-Lotion mit grünem Tee auftragen (z. B. von Lavera).
LAVENDEL
Das Blütenöl wirkt antibakteriell und beruhigt, ohne zu reizen: für eine „Dusche“ 3–4 Tropfen ätherisches Lavendelöl mit kaltem Mineralwasser in einen Zerstäuber füllen und aufsprühen.



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