Gesundheit: Symptome richtig deuten Schwelbrand ohne Schmerz

Für hartnäckige Infekte oder chronische Müdigkeit können Entzündungsherde irgendwo im Körper verantwortlich sein

Frau hat Schmerzen und liegt mit einer Wärmflasche auf dem Sofa Schwelbrand ohne Schmerz © Udo Kroener-Fotolia

Man ist ständig müde, wird den Atemwegsinfekt, die Blasenentzündung, die Magen-Darm-Geschichte einfach nicht los, und keine Therapie schlägt an. Man hat eine Odyssee durch Arztpraxen hinter sich – bis schließlich ein kluger Kopf auf die Idee kommt, dass die Ursache der Beschwerden ganz woanders im Körper liegen könnte. In der Fachsprache heißt das „entzündliches Herdgeschehen“ oder auch „Störfeld“. Typisch: Am Ursprungsort der Probleme selbst zeigen sich keinerlei Symptome. „Bei wiederkehrenden Beschwerden ohne klare Ursache und ohne Behandlungserfolg, bei Infektanfälligkeit oder verzögerter Wundheilung sollte man immer an versteckte Herde denken“, sagt der Zahnarzt Dr. Thorsten Hüttermann aus Oberhausen, der sich auf ganzheitliche Zahnmedizin und Störfelder spezialisiert hat. Weitere Alarmzeichen sind Zahnfleischentzündungen, Gelenkbeschwerden oder allergische Reaktionen, oft auch Kopf- und Nervenschmerzen. Patienten klagen über Abgeschlagenheit und Konzentrationsstörungen, auch nach ausreichend Schlaf oder einem Urlaub. Diese versteckten Entzündungen können gefährlich sein, denn sie fördern die Entstehung von schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, entzündlichen Darmerkrankungen und Rheuma.

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