Alternative Medizin Sanfte Linderung bei chronischen Leiden

Gerade Menschen mit chronischen Leiden haben oft mit Nebenwirkungen von Medikamenten zu kämpfen. Schüßler-Salze können den Organismus entlasten. 

Sanfte Linderung bei chronischen Leiden Sanfte Linderung bei chronischen Leiden © Stefan Redel-Fotolia

Der Leidensweg ist meistens lang. Chronische Erkrankungen wie Rheuma, Allergien oder ein entzündlicher Darm bringen Betroffene immer wieder zu neuen Ärzten. Die Liste an Untersuchungen und verschriebenen Medikamenten wird umfangreicher, die der Nebenwirkungen leider auch. Nur selten kann erfolgreich geheilt werden. Der Leidensdruck steigt stetig. Genau hier können Schüßler-Salze sehr gut helfen und chronische Beschwerden erträglicher machen.

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Heilpraktiker Günther H. Heepen aus Bamberg: „Mit naturheilkundlichen Verfahren lässt sich die Situation der Betroffenen deutlich verbessern.“ Der Schüßler-Salz-Experte verspricht keine Wunder, aber Linderung: „Mit Schüßler-Salzen können Nebenwirkungen von Medikamenten reduziert werden.“ Und mittelfristig auch Menge und Dosis der verordneten Arzneien. Der Heilpraktiker kennt dabei die Grenzen der sanften Methode: „Ich würde Patienten niemals empfehlen, schulmedizinisch verordnete Präparate abzusetzen. Schüßler-Salze sind hier in erster Linie eine Ergänzung der ärztlichen Behandlung.“ Nur wenn die zusätzliche, komplementäre Therapie erfolgreich ist, kann auch die schulmedizinische Behandlung und Medikation überdacht werden.

Die Grundidee, Salze zur Heilung und Linderung von Krankheiten einzusetzen, geht auf den deutschen Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821–1898) zurück. Er entdeckte, dass stark verdünnte Salze im Organismus mehr bewirken als die üblichen mit der Nahrung aufgenommenen Mineralstoffe. Seine Schlussfolgerung: Krankheiten beruhen auf einer Störung des Salzgleichgewichts in den Zellen. Um die Balance wiederherstellen zu können, wählte Schüßler zwölf Mineralstoffe, die auch natürlich im Körper vorkommen. Später fügten seine Nachfolger zwölf weitere Salze hinzu. Alle werden in stark verdünnter Form als sogenannte D6- und D12-Potenzen in Tabletten- oder Salbenform (Apotheke) verabreicht. In diesen geringen Konzentrationen gelangen die Schüßler-Salze dorthin, wo der Körper sie benötigt. Für chronische Erkrankungen hat Heepen eine Regeldosierung aufgestellt: drei- bis sechsmal täglich eine bis zwei Tabletten je Salz. Sie wirken am besten, wenn man sie auf der Zunge zergehen lässt. Die Mundschleimhäute nehmen die Wirkstoffe auf und geben sie direkt an den Organismus weiter. „Jede Salzgabe kann einen Heilimpuls setzen“, erklärt Heepen, und so langfristig auch zu einer Heilung beitragen. Bei chronischen Beschwerden brauche man allerdings Geduld. „Man rechnet pro Erkrankungsjahr einen Monat Behandlungszeit.“ Wer zehn Jahre unter Rheuma gelitten hat, braucht dann ungefähr zehn Monate, um den Zustand langsam zu verbessern. 

 

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Autor:
Jan Bockholt