Wenn die Seele den Körper krank macht Overload-Syndrom

Erschöpft und beinahe ausgebrannt – wer die Symptome früh erkennt, kann bei zu viel Belastung gut gegensteuern.

Overload-Syndrom - Wenn die Seele den Körper krank macht Overload-Syndrom © lu-photo-Fotolia

Die tägliche Hektik im Job, dazu viel Stress im Privatleben – kein Wunder, dass die meisten Menschen Phasen kennen, in denen sie sich schlapp und anfällig für Krankheiten fühlen: Der Nacken steht unter Hochspannung, im Magen ballt sich eine Faust zusammen, im Kopf hämmert es. Und sollte auch nur ein einziger Schnupfen-Erreger durch die Luft fliegen, ist vorhersehbar, auf wessen Schleimhäuten er sich bevorzugt niederlässt. Natürlich müssen nicht alle Symptone auftreten – jeder Mensch hat individuelle Schwachstellen und reagiert unterschiedlich auf Stress.

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Der LKW ist überladen – aber er fährt 

NOCH Können diese Schwächephasen mit einem Kurzurlaub oder einem erholsamen Wochenende ausgeglichen werden, ist alles in Ordnung. Denn Körper, Geist und Seele besitzen die wunderbare Fähigkeit, sich nach einer Zeit der Anstrengung auch wieder zu regenerieren. Vorausgesetzt, wir gönnen uns ausreichende Ruhepausen. Tun wir dies nicht, wird unser System zu stark belastet – es droht früher oder später ein sogenanntes Burnout- Syndrom. Bevor es jedoch so weit kommt, leiden wir unter chronischer Überlastung, dem „Overload- Syndrom“. Der Immunologe Dr. Lutz Bannasch und die Coaching- Expertin Beate Junginger haben diesen Begriff geprägt. „Man kann sich das Overload-Syndrom als überladenen Lastwagen vorstellen, der sich mühselig über den Berg schleppt – aber er schafft es noch. Das Bild vom Burnout wäre: Der Lkw steht bereits neben der Fahrbahn, er kann nicht mehr weiter“, erklärt Dr. Bannasch.

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Autor:
Birgit Hamm