Rund ums Baby Diese Lebensmittel sollten Sie während der Stillzeit meiden

Schon in der Schwangerschaft mussten Sie auf einige Lebensmittel verzichten. Und auch in der Stillzeit sollten Sie auf einige Dinge achten. Wir erklären, welche No-Gos es gibt und was Sie ausprobieren sollten.

Junge Mutter hält ihr Baby in Fütterposition Diese Lebensmittel sollten Sie während der Stillzeit meiden © evgenyatamanenko/iStock

Ihr Baby ist da, herzlichen Glückwunsch! Wenn Sie die Schwangerschaft, die anstrengende Geburt und die ersten Tage mit Ihrem Baby geschafft haben, sind Sie inzwischen sicher schon fast ein eingespieltes Team. Aber genau wie in der Schwangerschaft fragen Sie sich vielleicht, was Sie nun am besten essen sollten, damit es Ihnen und vor allem auch Ihrem Baby gut geht.

Koffein besser vermeiden oder minimieren

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Dass Sie in der Stillzeit keinen Alkohol trinken dürfen, sollte klar sein. Allerdings gibt es auch andere Getränke, die Ihrem Baby eher nicht so gut tun. Dazu gehört zum Beispiel Kaffee. Das Koffein im Kaffee und auch in schwarzem und grünem Tee landet über die Muttermilch auch im Organismus Ihres Babys. Hier zeigt es aber eine viel stärkere Wirkung als bei Ihnen und der kleine Körper kann in vielen Fällen nur schlecht mit hohen Dosen Koffein umgehen. Ein bis zwei Tassen Kaffee am Tag sind in der Regel in Ordnung, mehr sollten es aber nicht sein. Das wird Ihnen, wenn Sie früher viel Kaffee getrunken haben, sicher nicht leicht fallen. Besonders, weil die Nächte nun vermutlich eher kurz ausfallen. Aber es gibt eine Alternative: Frisch gepresster Orangensaft enthält extrem viel Vitamin C und das macht richtig schön wach. Sollte Ihr Schützling davon allerdings wund werden, ist dies leider auch keine Option für Sie. Dann heißt es: Augen auf und durch!

Sind blähende Lebensmittel schädlich für mein Baby?

Kohl, Zwiebeln oder Bohnen schmecken gerade in der kalten Jahreszeit gut und versorgen uns mit vielen wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen. Wenn Sie mit starken Blähungen auf diese Lebensmittel reagieren, können Sie davon ausgehen, dass Ähnliches bei Ihrem Baby passiert. Und für die Kleinsten können diese Blähungen sehr schmerzhaft sein und schlaflose Nächte zur Folge haben. Bei manchen Babys passiert aber auch gar nichts. Hier heißt es: Ausprobieren! Schaden können Sie Ihrem Baby damit nicht, allerdings sollten Sie feinfühlig darauf reagieren, wenn Ihr Kleinstes nach bestimmten Mahlzeiten mit auffällig starken Bauchschmerzen reagiert.

Salbeitee kann abstillend wirken

Leider gibt es noch ein Heißgetränk, auf das Sie in der Stillzeit besser verzichten sollten: Salbeitee kann in hohen Dosen abstillend oder milchreduzierend wirken. Sie können nach wie vor mit Salbeitee gurgeln, wenn Sie einmal Halsschmerzen haben sollten, trinken sollten Sie den Tee aber nicht. Umgekehrt kann Salbeitee beim Abstillen unterstützend wirken.

Im Zweifel fragen Sie bei allem Lebensmitteln oder Getränken aber immer Ihren Arzt oder Ihre Hebamme!

 
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