Therapieangebote Krampfadern - was wirklich hilft

Übersicht der gängigen Therapieabgebote

Krampfadern - was wirklich hilft Krampfadern - was wirklich hilft © Uwe Grötzner - Fotolia

Sie sind ein Warnsignal für ein Venenleiden: Krampfadern. Jede zweite Frau in Deutschland ist davon betroffen. Unbehandelt können sie zu schmerzhaften Entzündungen, Thrombosen oder einer lebensgefährlichen Lungenembolie führen. Kneipp-Güsse und Wechselduschen reichen häufig schon. Auch Venengymnastik, Spaziergänge und Nordic Walking tun gut. Dabei drückt die Muskulatur die Gefäße zusammen – die Klappen schließen besser. Ähnlich wirken Kompressionsstrümpfe und auch Extrakte aus der Rosskastanie (wie in „Venostasin“, Apotheke).
„In schwereren Fällen geht es aber nicht ohne OP, zum Beispiel bei Krampfadern, die das oberflächige Haupt-Venensystem betreffen“, sagt Dr. Christiane Gebhardt, Klinik Fleetinsel Hamburg. Diverse Methoden bieten sich an. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen aber nur, wenn es für den Eingriff Langzeiterfahrungen gibt. Gebhardt: „Vor einer OP macht es Sinn, eine zweite Meinung über die Notwendigkeit des Eingriffs und die Operationstechnik einzuholen.“ Für gute Resultate sollte man hinterher Kompressionsstrümpfe tragen und Hitze meiden.Hier eine Übersicht der gängigen Verfahren:

Tipps gegen Krampfadern
Homöopathie

Das hilft gegen Krampfadern: 

 

 

 Mariendistel gegen Krampfadern
Barfuß-Training 
 Alternative Heilmethoden

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Verödung
• Der Arzt spritzt in den ausgesackten Venenabschnitt ein flüssiges oder aufgeschäumtes Medikament. Es bildet sich ein Gerinsel, das die Vene versiegelt.
• Bei Besenreisern gilt die Verödung als beste Methode, bei Krampfadern eher das Stripping.
• Keine Narkose, kein Schnitt. Die gesetzlichen Kassen zahlen – allerdings nicht bei Besenreisern.

Stripping
• Der Arzt zieht die Vene durch einen Schnit in Leiste oder Kniekehle heraus und entfernt Seitenäste mit Hilfeiner langen Hakenadel.Der Arzt zieht die Vene durch einen Schnitt in Leiste oder Kniekehle heraus und entfernt Seitenäste mit Hilfe einer langen Hakennadel.
• Bei großen Krampfadern imer noch die sicherste Methode. Bei großen Krampfadern immer noch die sicherste Methode.
• Bis zwei Wochenach der OP ist man stark eingeschränkt. Die Kasen übernehmen die Kosten.Bis zwei Wochen nach der OP ist man stark eingeschränkt. Die Kosten werden übernommen.

Radiowellen
• Eine Radiowelensonde wird in die Krampfader eingeführt, erhitzt, und zurückgezogen. Die Hitze verklebt die Venenwand. Eine Radiowellensonde wird in die Krampfader eingeführt, erhitzt und zurückgezogen. Die Hitze verklebt die Venenwand.
• Bei stark erweiterten Krampfadern sollte die Methode zurückhaltend angewandt werden.
• Schnell wieder fit, keine Narben. Die Kasen zahle nicht.Schnell wieder fit, keine Narben. Nur private Krankenkassen zahlen.

Laser
• Der Arzt führt eine Lasersonde in die Krampfader ein. Durch die Hitze bildet sich ein Gerinnsel. Die Vene verschließt sich und schrumpft.
• Bei stark erweiterten Krampfadern ist Stripping vorzuziehen.
• Kein Schnitt, keine Narbe. Nur private Krankenkassen zahlen.

Chiva
• Der Arzt untersucht, welche Venenklape nicht mehr schließt. Durch einen Mini-Schnit korigiert er den Fehler mit Hilfeiner Naht. Die Vene bleibt erhalten.Der Arzt untersucht, welche Venenklappe nicht mehr schließt. Durch einen Mini-Schnitt korrigiert er den Fehler mit Hilfe einer Naht. Die Vene bleibt erhalten.
• Im Idealfal fließt das Blut hinterher wieder in die richtige Richtung. Oft klapt das aber nicht.Im Idealfall fließt das Blut hinterher wieder in die richtige Richtung. Oft klappt das aber nicht.
• Umstritene Methode. Die Kasen zahlen den Eingrif nicht. Umstrittene Methode. Nur private Krankenkassen zahlen. 

 
Autor:
Uta König