Getreide

Hirse als Gesundbrunnen

Hirse stärkt die körperliche Gesundheit, weil sie viele Mineralstoffe und Vitamine enthält. Weil sie glutenfrei ist, eignet Hirse sich zudem für Allergiker. Was Sie sonst noch über Hirse wissen sollten, lesen Sie hier.

Hirsebrei Hirse als Gesundbrunnen © Анна Курзаева/ iStock/ Thinkstock

Hirse gehört zur Familie der Süßgräser. Das Getreide enthält viele wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente. Dazu zählen Eisen, Silizium, Magnesium und Kalzium. Die Inhaltsstoffe der Hirse wirken positiv auf Knochen, Gelenke, Haare und NägelObwohl sie zu den gesündesten Getreidesorten zählt, war Hirse für lange Zeit aus der Mode gekommen. Seit einigen Jahren aber feiert die Hirse ihr kulinarisches Comeback. 

Hirse stärkt die Gesundheit

Rezepte mit Hirse
Hirse mit Trockenfrüchten -  Prall gefüllt mit Mineralstoffen und Spurenelemeten

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Hirse erweist sich in akuten Krankheitsfällen als toller Helfer, besonders bei Erkältungen und Erkrankungen der Atemwege. Denn im Gegensatz zu anderen Getreidesorten wie Weizen oder Dinkel ist Hirse nicht schleimbildend. Hirse enthält kein Gluten (Klebereiweiß) und ist deshalb für Allergiker und Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten hervorragend geeignet. Auch bei Magen-Darm-Problemen und Gallensteinen ist das gesunde Getreide wegen seiner leichten Verdaulichkeit und guten Bekömmlichkeit zu empfehlen. Hirse stärkt das Immunsystem und wirkt mit allen positiven Eigenschaften gegen Viren und Bakterien. Damit hemmt es die Entzündungsbereitschaft im Körper.

Wichtiges Silizium

Eine Besonderheit der Hirse ist ihr hoher Anteil an Silizium, das gut für Haut, Haar und Nägel ist. Silizium in Form von Kieselsäure ist besonders wertvoll und sorgt für ein tolles Hautbild. Es strafft das Bindegewebe und beugt somit Cellulite und Hautverformungen vor. Der Hautstoffwechsel wird positiv beeinflusst, und die Hautoberfläche kann Feuchtigkeit leichter aufnehmen. Trockene und rissige Hautstellen können deutlich reduziert werden. Obwohl ein Teil der Kieselsäure in der Spelze vorhanden und die Schale der Hirse nicht essbar ist, ist die Hirse anderen Getreidesorten in diesem Gebiet hoch überlegen.

Hoher Eisengehalt

Auch der Eisengehalt im Power-Getreide Hirse ist mit 7 Milligramm pro 100 Gramm vergleichsweise hoch, etwa drei Mal so hoch wie bei vielen anderen Getreidesorten. Frauen leiden deutlich häufiger als Männer an Eisenmangel. Dabei kontrolliert Eisen den Sauerstofftransport im Blut und hilft bei der Energiegewinnung. Der regelmäßige Verzehr von Hirse kann über die Regulierung des Eisenhaushalts klassische Mangelerscheinungen wie Müdigkeit und Konzentrationsprobleme eindämmen. Besonders gut kann der Körper Eisen in Verbindung mit Vitamin C aufnehmen. Hirsebrei mit frischen Früchten ist deshalb ein tolles Rezept, das die Kriterien einer gesunden Mahlzeit erfüllt. Besonders zu empfehlen sind außerdem Rezepte mit Hirse-Buchweizenbrei, den es fertig zu kaufen gibt, beispielsweise im Reformhaus. Man kann ihn zum Frühstück mit Milch oder Wasser und Nüssen oder Obst zubereiten.

Weitere Inhaltsstoffe der Hirse

Hirse enthält über die genannten Inhaltsstoffe hinaus Magnesium, das gut für die Herzfunktionen ist und Diabeteserkrankungen vorbeugt. Daneben enthält Hirse 70 Prozent Kohlenhydrate, 10 Prozent Eiweiß und 5 Prozent Fett sowie die Vitamine A, B und E. Hirse darf nur gekocht oder geröstet gegessen werden, da es in rohem Zustand Enzyme enthält, die für den Körper ungesund sind und erst beim Erhitzen zersetzt werden. Die gelbe Schale enthält außerdem Phytin, das die Aufnahme der wichtigen Spurenelemente und Mineralstoffe hemmt. Um dem entgegenzuwirken, sollte man Hirse vor dem Verzehr ein bis zwei Stunden in Wasser einweichen und auf diese Weise gründlich reinigen.

 
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