Gesundheit

Bindehautentzündung: Symptome und Hilfsmittel

Brennende und juckende Augen? Das kann eine Bindehautentzündung sein. Erfahren Sie alles über Ursachen und Symptome.

Entzündete Augen Bindehautentzündung: Symptome und Hilfsmittel © Michael Blann/ Digital Vision/ Thinkstock

Eine Bindehautentzündung wird im Fachjargon auch Konjunktivitis genannt und ist eine Augenkrankheit, die verschiedene Ursachen haben kann. Babys, Kleinkinder, Kinder und Erwachsene können gleichermaßen erkranken. 

Die Bindehaut kleidet unsere Lider von innen aus, ist teilweise für die Erhaltung des Tränenfilms zuständig, befeuchtet das Auge und ist für die Immunabwehr des Auges zuständig. 
 

Auslöser für Bindehautentzündungen

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Häufig sind Bakterien, wie Hämophilus, Clamydien oder Staphylokokken und Viren, wie beispielsweise Herpesviren, für die Entzündung verantwortlich. Besonders tückisch sind Adenoviren. Die lösen die Konjunktivitis im Rahmen einer Erkältung aus und wird häufig erst später bemerkt.
 
Alle Bindehautentzündungen, die durch Viren oder Bakterien hervorgerufen werden sind hochansteckend. Sie werden durch Reiben der Augen und spätere Berührungen oder Tröpfcheninfektionen verbreitet. Deshalb sollte im Rahmen der Erkrankung unbedingt auf gute Hygiene geachtet werden Dazu gehört häufiges Händewaschen und auch das regelmäßige Austauschen von Waschlappen und Handtüchern.
Weitere Auslöser können aber auch Umweltreize wie Staub, Zugluft oder Chlorwasser sein. Besonders häufig klagen Menschen über Bindehautentzündungen die viel am Computer arbeiten. Das hat nämlich zur Folge, dass die Augen austrockenen und sich so entzünden. Auch Allergien und Medikamente können Schuld an dem Ausbruch einer Konjunktivitis sein. In einigen Fällen wird aus der Augenentzündung auch eine Hornhautentzündung. 
 

Symptome

Starke Anzeichen für eine Bindehautentzündung sind juckende, brennende, verklebte und vor allem rote Augen. Es entsteht ein Fremdkörpergefühl, als seien Sandkörner unter der Linse. Das Auge ist zudem häufig sehr lichtempfindlich und kann eitriges Sekret absondern und Schleimfäden bilden. Auch das krampfhafte Zusammendrucken der Augenlider kann auf die Krankheit hinweisen. 
 

Behandlung

Eine Bindehautentzündung wird je nach Auslöser und Symptomatik behandelt. 
Die Behandlung erfolgt fast immer lokal mittels Augencremes oder Tropfen. Häufig enthalten sie zusätzlich Antibiotika
Bei trockenen Augen helfen Augentropfen, die das Auge wieder befeuchten. Sie sind in der Apotheke und auch in Drogeriemärkten erhältlich.
Bei leichten Entzündungen können pflanzliche Heilmittel wie Euphasia oder Calendula aus der Apotheke helfen. Außerdem sollte auf ausreichend Schlaf geachtet werden, bei dem die Augenlider durch Kühlkompressen entlasten werden können. 
Ein weitverbreitetes Hausmittel ist das Spülen der Augen mit Kamille: Ärzte raten jedoch dringend davon ab, da es das Auge zusätzlich reizen kann. 
Insgesamt sollte während der Erkrankung auf eine vitaminreiche Ernährung, sowie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden, um das Auge nicht zusätzlich auszutrocknen. 
 
Eine Bindehautentzündung dauert im Schnitt zwei bis vier Wochen an. 
 
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