Gesund Apfelsorten im Vergleich

Jetzt ist es wieder so weit: Die Apfelernte beginnt. Grund genug, einen Blick auf die vielen inneren Werte der Früchte zu werfen, die kleine medizinische Wunderwaffen sind.

Äpfel Apfelsorten im Vergleich © iStockphoto

Äpfel in Zahlen
  • 20000 Apfelsorten gibt es weltweit.
  • 1500 davon wachsen in Deutschland. Im Handel findet man nur 30 bis 40.
  • 70% aller angebotenen Äpfel in Europa gehören zu den Sorten Golden Delicious, Jonagold und Red Delicious.
  • 20 Kilo Äpfel isst jeder Deutsche im Jahr – damit sind sie die beliebteste Obstsorte, gefolgt von Bananen (16,9 Kilo) und Orangen (10 Kilo).
"An apple a day keeps the doctor away", heißt es im Englischen. Nun ist es nicht so, dass man nie wieder zum Arzt muss, wenn man täglich einen Apfel isst – aber das liebste Obst der Deutschen steckt so voller gesunder Stoffe, dass jeder ruhig öfter zugreifen sollte. Äpfel punkten mit rund 30 Mineralien und Spurenelementen, fast allen wichtigen Vitaminen und reichlich Ballaststoffen. Sie sind gut für die Verdauung, stärken das Immunsystem und senken sogar das Krebsrisiko – wenn man sie mit Schale isst. Denn die enthält den Großteil der gesunden Substanzen.

  • Gravensteiner – für Allergiker Diese alte Sorte ist sehr aromatisch. Unter der zartgelben Schale stecken kaum Allergene, deshalb wird er auch von Menschen mit Allergien gut vertragen.
     
  • Golden Delicious–für Gesundheitsfans Die am häufigsten angebaute Sorte der Welt ist gelb bis grünlich. Ihr hoher Anteil an Polyphenolen schützt vor Umwelt- und Alterungsschäden und Krebs.
     
  • Braeburn – für Erkältete Der mittelgroße, gelbgrüne bis orangerote Apfel ist Rekordhalter in Sachen Vitamin C. In 100 Gramm stecken 24 mg, das macht ihn zu einer Powerfrucht für die Abwehrkräfte.
     
  • Gala – für Kalorienbewusste Diese relativ kleine, goldgelb bis orangerot marmorierte Frucht hat nur etwa 10 Prozent Zucker und ist damit der ideale Snack für alle Figurbewussten.
     
  • Jonagold – für Magenempfindliche Die süße, gelbgrün bis hellrote Sorte hat einen hohen Fruchtzuckergehalt und wird deswegen auch von säureempfindlichen Mägen vertragen.
     
  • Boskop – für die Verdauung Seine matte, raue Schale ist grünlich. Er schmeckt herb-säuerlich und wird meist zum Backen und Kochen verwendet. Seine vielen Ballaststoffe helfen bei Verdaungsproblemen.


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