Winterblues 5 Tipps gegen Winterblues

Wenn die kalte Jahreszeit kommt, die Tage kürzer und die Nächte länger werden, neigen viele Menschen zu schlechter Laune - wir haben fünf Tipps für Sie vorbereitet, die Ihnen helfen, der niedergeschlagenen Stimmung im Winter vorzubeugen.

Frau im Winter 5 Tipps gegen Winterblues © AlexanderNovikov/iStock

Fast jeder hat es schon einmal erlebt, manche kämpfen sich jedes Jahr auf’s neue durch - Niedergeschlagenheit im Winter, für die wir oft keine konkrete Ursache finden. In manchen Fällen kommt es sogar zu einer sogenannten, langanhaltenden Winterdepression. Wenn sie mehr erfahren möchten, haben wir außerdem wertvolle Informationen über unsere Psyche für Sie, sowie tolle Entspannungs-Tipps.
Um dem Winterblues vorzubeugen und ihn zu bekämpfen, haben wir fünf hilfreiche Ratschläge für Sie parat.

1. Vitaminreich und gesund essen

Wenn wir schwer, fettig und ungesund essen, dann macht sich schnell ein Gefühl der Trägheit bei uns bemerkbar. Insbesondere sehr fettiges Essen strengt unseren Körper bei der Verdauung an. Durch die kalten Temperaturen im Winter und die fehlende Sonne, fühlen wir uns von vorneherein oft schlapp und müde. Hier ist es also ratsam, auf eine gesunde Ernährung zu achten. Dies tut nicht nur unserem Körper gut, indem wir fitter werden, sondern stimmt uns auch noch fröhlich, da das Gefühl, sich gesund und vitaminreich zu ernähren, uns glücklich macht.
Apropos Vitamine - insbesondere Vitamin D-Mangel unterstützt den Winterblues. Zwar sollte ein Großteil des Vitamins durch Sonnenlicht aufgenommen werden, allerdings kann auch hier mit Ernährung vorgebeugt werden. Vitamin D-reiche Lebensmittel sind zum Beispiel Eier, Hering, Käse oder Innereien, wie beispielsweise Leber.

2. Johanniskraut

Johanniskraut gilt als das wirksamste Hausmittelchen, wenn es darum geht, Winterblues zu bekämpfen. Das Kraut wird bereits seit der Antike als Heilpflanze verwendet und wird häufig bei leichten bis mittelstarken Depressionen angewendet. Seine Wirkung ist dabei durchaus simpel: Es steigert unsere Lichtempfindlichkeit, wodurch wir mehr Licht aufnehmen und speichern können. So ist es möglich, dass der unvermeidbare Lichtmangel im Winter besser bekämpft und ausgeglichen wird. Aber Vorsicht: Sie sollten sich bezüglich einer Johanniskraut-Therapie unbedingt von Ihrem Arzt beraten lassen, um die Behandlung individuell auf Sie abstimmen zu lassen und eine Unter- oder Überdosierung des Krauts zu vermeiden.

3. Spaziergänge machen

Frische Luft fördert unsere gute Laune! Auch, wenn es nicht immer einfach ist, sich an besonders kalten und grauen Wintertagen zu einem Spaziergang zu motivieren, wird Ihre Disziplin belohnt werden. Ein täglicher Spaziergang von bereits 30 Minuten kann unsere schlechte Laune im Winter erfolgreich bekämpfen. Sie werden schnell merken, dass frische Winterluft unglaublich gut tut und wer weiß - vielleicht haben sie dazu noch Glück und bekommen den ein oder anderen Sonnenstrahl ab.
Besonders im Herbst sind ausgiebige Spaziergänge Gold wert. Die Natur mit ihren bunten Farben in vollen Zügen genießen und gleichzeitig auch noch dem Winterblues vorbeugen - perfekt!

4. Licht, Licht und nochmal Licht

Stimmungstief?

Sie haben öfter mit Niedergeschlagenheit zu kämpfen? Dann erfahren Sie hier, was Sie gegen Stimmungstiefs tun können!

 Die Ursache für Winterblues ist schnell klar - Lichtmangel! Umso näher der Winter rückt, umso kürzer werden auch die Tage. Es wird morgens später hell und abends früher dunkel und spätestens, wenn die Uhr wieder auf Winterzeit umgestellt wird, wissen wir, dass die hellen, freundlichen Tage vorbei sind. Die Kälte schreckt uns vor dem Rausgehen ab und so verbringen wir oft unsere Freizeit lieber zu Hause auf dem Sofa. Mit Spaziergängen beugen Sie dem Lichtmangel bereits vor - Sie können aber noch mehr tun!
Ärzte verschreiben gegen Winterblues mittlerweile sogenannte Lichttherapien, welche einen Ersatz für Sonnenlicht darstellen und meist schon nach circa einer Woche Erfolge zeigen.
Sollten Sie nicht direkt zum Arzt gehen wollen, helfen auch gelegentliche Besuche im Sonnenstudio. Hierbei sollten Sie es nicht übertreiben, ein bis zwei Besuche die Woche von jeweils fünf Minuten sind jedoch erlaubt!

5. Sport treiben

Sport ist Mord - diese Annahme hält sich hartnäckig. Allerdings beweisen zahlreiche Studien, dass Bewegung uns hilft, glücklicher zu sein. Sich mal so richtig auspowern und an seine Grenzen kommen, verschafft uns ein Gefühl der Zufriedenheit und wie sagt man immer so schön? Erstmal anfangen ist das Schwierige, aber das Gefühl nach dem Training ist es wert. Sport fordert unseren Körper und macht uns auf Dauer leistungsfähiger - und damit auch fitter für die kalten Tage. Bei regelmäßiger Bewegung nehmen Schlappheit und Müdigkeit deutlich ab und auch auf unsere Psyche wirkt sich Sport überraschend positiv aus. Wählen Sie für Ihr Workout ein Fitnesstudio aus oder gehen Sie im Idealfall draußen joggen und vereinen Sie den Sport mit frischer Luft.

Mit diesen fünf Tipps werden Sie schnell merken, wie saisonale Niedergeschlagenheit schnell abnimmt und Sie wieder mehr Freude am Alltag entwickeln. Denn seien wir mal ganz ehrlich - der Winter hat auch seine schönen Seite und die möchten gesehen werden!