Hormon-Yoga

Dieses Yoga bringt ihre Hormonwelt in Schwung

So wirkt Hormonyoga positiv auf Ihre Energie und aktiviert die Hormonproduktion - ganz ohne Medikamente.

Mit Übungen die Hormone in Schwung bringen - So wirkt Hormonyoga positiv auf Ihre Energie und aktiviert die Hormonproduktion - ganz ohne Medikamente Dieses Yoga bringt ihre Hormonwelt in Schwung © Jacob Wackerhausen/ iStock/ Thinkstock

Ein schwankender Hormonspiegel ist ein häufiger Grund für körperliche Beschwerden oder Unfruchtbarkeit. Stress, Lebensumstände, Umwelt oder Wechseljahre begünstigen das Ungleichgewicht Ihrer Hormonwelt. Symptomatisch für einen Hormonabfall sind Hitzewallungen, Kopfschmerzen, Erregtheit oder auch Depressionen. Um diesen Erscheinungen entgegen zu wirken, geben Ärzte oft Hormone zur Wiederherstellung des körperlichen Gleichgewichtes. Diese Umstellung wird häufig von starken und unangenehmen Nebenwirkungen begleitet. 

Heilen mit Hormon-Yoga

 
Yoga-Übungen für den Rücken
Yoga Abnehmen - So verlieren Sie mit Yoga Kilos

Nie wieder Kreuzweh: Die Zauberformel dafür heißt Yoga. Denn die asiatischen Übungen stärken und entspannen gleichermaßen. Und jeder kann sie ganz leicht lernen

Hormon-Yoga heißt die innovative, natürliche Alternative gegen das Chaos im Hormonhaushalt, die der medizinischen Gabe von Hormonen entgegen wirkt. Entwickelt wurde die Therapie von der brasilianischen Psychologin Dinah Rodriguez. Sie verspricht positiven Einfluss auf die weibliche Hormonwelt und Aktivierung der Hormonproduktion in Eierstöcken, Nebennieren und Schilddrüse. "Das Besondere ist die Vereinigung von Körper, Atmung und Geist durch das Zusammenspiel von Körperübungen, Atemtechnik und Visualisierung", erklärt Heilpraktikerin Sigrid Molineus aus Hamburg. 
Die Expertin mit eigener Praxis in der Hansestadt konnte mit Hormonyoga schon vielen Frauen helfen. „Immer wieder rufen mich Teilnehmerinnen kurz nach der ersten Stunde an und haben ihre Regel wieder bekommen. Bei anderen wird der bis dahin unerfüllte Kinderwunsch wahr.“  
Nicht immer geht das allerdings so schnell: Um bei langanhaltenden Problemen, beispielsweise mit der Schilddrüse oder Hitzewallungen Erfolge zu erzielen, sollten die Übungen anfangs mindestens jeden zweiten Tag, später zwei bis drei Mal in der Woche und regelmäßig praktiziert werden. „Äußere Einflüsse und Stress können die Fortschritte immer wieder behindern“, so die Heilpraktikerin.
 


Jeder kann Hormonyoga machen. Die Übungen in der Hamburger Praxis werden individuell auf die Teilnehmerinnen der Yogakurse angepasst. Aus Erfahrung weiß Sigrid Molineus: „Ich empfehle immer, mindestens einmal einen Kurs zu besuchen. Danach kann man die Übungen zu Hause nach Anleitung durchführen. Viele kommen aber auch ein zweites Mal in meine Praxis.“


 
Mit diesem einfachen Beispiel zum Stressausgleich können Sie sich auf Hormonyoga vorbereiten. 


 

Die Wechselatmung



Nehmen Sie eine Sitzhaltung ein. Verschließen Sie mit dem rechten Daumen Ihr rechtes Nasenloch und atmen sie ruhig durch das linke ein. Schließen Sie dann mit dem Ringfinger das linke Nasenloch und atmen sie durch das rechte aus. Durch das rechte Nasenloch wieder einatmen, es danach verschließen und durch das linke ausatmen. Nach einigen Wiederholungen kann die Übung ohne Hilfe der Hand mental fortgeführt werden. Beenden Sie mit links. 
 
Schlagworte: