Ein ausgeglichener Stoffwechsel bringt Gesundheit und Fitness Stoffwechsel - Was muss ich wissen?

Aufnehmen, umwandeln, abbauen: Unser Körper bringt ständig Höchstleistungen. Je aktiver unser Stoffwechsel ist, umso leichter fällt das Abnehmen. Erfahren Sie hier mehr!

Stoffwechsel - Was muss ich wissen? Stoffwechsel - Was muss ich wissen? © robynmac-Fotolia

Sauerstoff, Wasser und Nährstoffe wie Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente – sie alle sind überlebenswichtige Substanzen für den Organismus. Über biochemische Reaktionen werden die Stoffe in unseren Blutkreislauf eingeschleust. Beispielsweise nehmen wir über den Atem Sauerstoff auf und geben gleichzeitig überschüssiges Kohlendioxid wieder ab. Unser Verdauungssystem wandelt Nahrung in Mini-Bausteine um, die mit dem Blut zu den einzelnen Zellen gelangen. Dort ankommende Nährstoffe werden zur Energiegewinnung verbrannt oder als Baumaterial für die Zellen neu sortiert. Dabei entstehen Abbauprodukte, die über den Blutkreislauf zurückgegeben und über die Lungen oder andere Organe ausgeschieden werden.

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Wenn der Stoffwechsel gestört ist

Unser Organismus bringt permanent Höchstleistungen. Die komplexen Körperfunktionen laufen aber nicht immer reibungslos ab. Es können zum Beispiel erblich bedingte Störungen auftreten, etwa im Enzym- oder Hormonhaushalt. Zudem haben viele Zivilisationsleiden ihren Ursprung in einem gestörten Stoffwechsel. Mögliche Folgen: Diabetes, Gicht, Demenz und Depressionen. Aber auch das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko kann steigen. Den größten Einfluss auf den Gesundheitszustandhaben dabei der Fett- und der Zucker- beziehungsweise der Kohlenhydratstoffwechsel.

Zu viel Zucker sorgt nicht immer für Diabetis

Diabetes Typ 2 gilt als die häufigste Folgeerkrankung. Doch nicht jeder Mensch trägt das gleiche Risiko in sich. Einer der Faktoren, die dazu führen, ist eine erhöhte Zuckerproduktion in der Leber, einegestörte Stoffwechselfunktion. Eine Forschergruppe an der Charité Berlin fand heraus, dass unter anderem ein bestimmtes Protein (liver-FABP) diesen Mechanismus steuert. Je nach genetischer Disposition reagierte ein Teil der untersuchten Personen auf die Zufuhr von Fett mit einer gesteigerten Zuckerproduktion, die anderen nicht. Diejenigen, die aufgrund einer erblichen Veranlagung mehr Zucker ausschütteten, wurden erwartungsgemäß auf Dauer dicker. Trotz des Übergewichts hatten sie aber kein erhöhtes Diabetes-Risiko. Offenbar waren sie durch ihre Gene geschützt. In der genetischen Ausstattung sehen die Wissenschaftler einen der Gründe dafür, dass ein Drittel aller Übergewichtigen gesund bleibt, aber bei den restlichen durch zu viele Kilos das Diabetes-Risiko steigt.

 

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Autor:
Dagmar Metzger