Steinzeiternährung Schnell abnehmen dank Paleo-Diät?

Die Ernährungsweise unserer Vorfahren soll beim Abnehmen helfen und Zivilisationskrankheiten vermeiden. Wir erklären, was es mit der Paleo-Diät auf sich hat und stellen Rezepte vor.

So funktioniert die Paleo-Diät Schnell abnehmen dank Paleo-Diät? © Magone/iStock

Wenn Sie Ihren Hosenknopf nur noch mit Mühe schließen können und auf der Suche nach einer neuen Diät sind, empfehlen wir Ihnen die Paleo-Diät (auch Paläo-Diät oder Paläo-Ernährung genannt). Abnehmen und sich dabei gesund ernähren - das soll mit der Ernährungsform unserer Vorfahren kein Problem sein. In unserem Artikel können Sie nachlesen, was es mit der Paleo-Diät auf sich hat, wie Sie damit abnehmen können und welche Rezepte Sie unbedingt probieren sollten.

Gesund abnehmen mit der Steinzeiternährung

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Die Paleo Diät sieht vor, dass Sie einige Lebensmittel von Ihrem Speiseplan streichen und andere dafür umso mehr konsumieren.

No-Go's für die Paleo-Diät

  • Zucker: Zucker lässt den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen und wieder abfallen. Auf Dauer kann ein erhöhter Zuckerkonsum zu Diabetes, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. In der Steinzeit war Zucker in der heutigen Form nicht verfügbar und die genannten Krankheiten traten praktisch nicht auf. Deshalb gehen Anhänger der Paleo-Diät davon aus, dass jeglicher Zucker, sowohl pur als auch verarbeitet, vermieden werden sollte. Dazu gehören neben Süßigkeiten und Kuchen auch industriell verarbeitete Lebensmittel, die oft Zucker enthalten und zuckerhaltige Getränke - auch Fruchtsaft!
  • Getreide und Hülsenfrüchte: Getreide und besonders weißes Mehl werden im Körper schnell abgebaut und die enthaltene Stärke wird schnell in Zucker umgewandelt, der den Blutzuckerspiegel stark schwanken lassen kann. Nicht nur Weizenmehl sollten Sie von Ihrem Speiseplan streichen, sondern auch Mais- und Reismehl, sowie Erbsen, Bohnen und andere Hülsenfrüchte. Diese Getreidesorten enthalten zusätzlich sogenannte Antinährstoffe, die die Darmwand beschädigen und so zu Allergien und anderen Zivilisationskrankheiten führen können.
  • Pflanzenfett: Öle wie Raps-, Distel- oder Sonnenblumenöl sollten Sie nicht mehr verwenden. Auch Margarine sollten Sie aus Ihrem Kühlschrank verbannen. Hier stimmt nach Ansicht der Paleo-Anhänger das Verhältnis zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren nicht.
  • Fertiggerichte: Hier sind der ungesunde Zucker und viele gehärtete Fette enthalten.
  • Milchprodukte: Auch Milchprodukte können Auslöser für Allergien oder Autoimmunkrankheiten sein. Die Steinzeiternährung sieht deshalb auch vor, Milch, Joghurt, Sahne und andere Produkte aus oder mit Milch aus dem Kühlschrank zu verbannen.

Was darf ich mit der Paleo-Diät noch essen?

Die Liste der Lebensmittel, die Sie laut Paleo-Ernährungsplan vermeiden sollten, ist lang. Was bleibt da eigentlich noch übrig? Mehr als Sie denken. Ernähren Sie sich Hauptsächlich von viel frischem Gemüse und Obst, wobei der Gemüseanteil deutlich überwiegen sollte. Fleisch, Eier und Fisch sind für die Steinzeiternährung ausdrücklich erwünscht. Sie sorgen auch für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Das ist besonders deshalb nötig, weil Sie künftig auf Sättigungsbeilagen wie Reis, Brot oder Nudeln verzichten müssen. Als Snacks eignen sich Nüsse und Trockenfrüchte.

Rezepte für die Paleo-Diät