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Die Atkins-Diät

Eine Diät, bei der kalorienreiches Essen erlaubt ist: Die Atkins-Diät. Sie achten nur auf Kohlenhydrate und stellen nach diesem Konzept Ihren Stoffwechsel um, damit die körpereigene Fettverbrennung beschleunigt wird.

Lebensmittel, die bei der Atkins-Diät erlaubt sind Die Atkins-Diät © iStock/ Thinkstock

Fettiges Essen erwünscht! Das Konzept der Atkins-Diät sieht vor, die Energie von Kohlenhydraten durch die Aufnahme von Fett und Proteinen zu ersetzen. Kalorien sind dabei nebensächlich. Bereits in den 1970er Jahren entwickelte Robert Atkins diese Ernährungsstrategie und damit eine der wichtigsten Low-Carb-Diäten. Aufgrund ihres einseitigen Speiseplans ist ihre gesundheitsfördernde Wirkung aber umstritten.

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Fett statt Kohlenhydrate

Da Kohlenhydrate vom Körper in Zucker (Glukose) umgewandelt werden, gelten sie als Dickmacher. In der ersten Phase der Atkins-Diät, die zwei Wochen umfasst, dürfen nicht mehr als 20 Gramm Kohlenhydrate in der täglichen Nahrung enthalten sein. Diese drastische Absenkung der Aufnahme von Kohlenhydraten soll eine Umstellung des Stoffwechsels bewirken. Der Körper greift zur Energiegewinnung, die normalerweise mit Kohlenhydraten funktioniert, auf seine Fettreserven zurück.

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Schneller Gewichtsverlust

Wer schnell abnehmen will, ist mit dem Konzept der Atkins-Diät sicher gut beraten. Denn wenn Sie den strengen Diätplan befolgen, werden Sie mit sehr großer Wahrscheinlichkeit Gewicht verlieren. Ein Nachteil dieser Ernährungsumstellung ist allerdings der sehr einseitige Speiseplan, der daraus resultiert.

Diese Lebensmittel enthalten viele Kohlenhydrate und müssen daher bei der Atkins-Diät reduziert werden:

  • Brot
  • Pasta
  • Kartoffeln
  • Getreide, z.B. Reis, Weizen, Mais, Hirse, Roggen und Hafer
  • Hülsenfrüchte, z.B. Erbsen, Bohnen und Linsen
  • Kuchen und Süßes

Diese Lebensmittel sind hingegen erlaubt, weil sie wenige Kohlenhydrate enthalten:

  • Fleisch und Wurst
  • Fisch
  • Eier
  • Milchprodukte
  • Nüsse

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Nachteile und Risiken

Die gesundheitlich positive Wirkung der Atkins-Diät ist umstritten. Denn: Wer dem Konzept Folge leistet, ernährt sich fettreich und vitaminarm. Mineralstoffe und Vitamine sollten deshalb durch Nahrungsergänzungsmittel zugefügt werden. Auch die Unterversorgung mit Kohlenhydraten kann unerfreuliche gesundheitliche Folgen haben: Wenn die Muskeln und das Gehirn zu wenig Zucker bekommen, kann es zu Konzentrationsschwäche und Muskelkrämpfen kommen. Auch die inneren Organe sind gefährdet. Wer es trotzdem mit der Atkins-Diät versuchen will, sollte sich vorher also gut über die Risiken informieren.