Abnehmen

Entschlacken mit Glaubersalz

Bevor Sie mit dem Fasten beginnen, müssen Sie entschlacken. Glaubersalz hilft Ihnen dabei, als natürliches Abführmittel.

Glaubersalz - So entschlacken Sie Ihren Körper richtig Entschlacken mit Glaubersalz © Thinkstock/iStock

Im 17. Jahrhundert erfand der Arzt, Chemiker und Apotheker Johann Rudolph Glauber das Mittel, das heute unter dem Namen Glaubersalz bekannt ist. Heute hilft das weiße Pulver Fastenwilligen, bevor sie mit ihrer Kur beginnen. Es geht auch ohne - aber eben nicht so gut. Welche Dosis brauchen Sie? Was macht das Glaubersalz mit Ihrem Körper? Und woraus besteht es? Wann sollten Sie Glaubersalz nicht einnehmen? All diese und weitere Fragen werden Ihnen in unserem Ratgeber-Artikel beantwortet. Die chemische Verbindung, die hinter Glaubersalz steckt, heißt übrigens Natriumsulfat. Das Salz entstammt einer Schwefelsäure. Wer unzufrieden mit dem Gewicht ist und abnehmen will oder seinem Körper allgemein etwas Gutes tun möchte, kann sich mit einer Fastenkur einen Gefallen tun. Nicht umsonst heißt es: Heilfasten.

Wann und warum nehme ich Glaubersalz ein?

Glaubersalz dient dem Abführen, vor allem zu Beginn einer Fastenkur. Denn bevor Sie mit einer Fastenkur beginnen, müssen Sie Ihren Darm entleeren, um Ihren Körper einmal komplett zu entgiften. Das hat auch psychologische Vorteile: Das Hungergefühl wird durch das Abführen gelindert. Würden Sie in die Fastenkur ohne Abführen "kaltstarten", wären Sie von ständigem Hunger geplagt. Diese Abführen kann mit Sauerkrautsaft gelingen, den Sie in jedem Supermarkt bekommen. Jedoch hat Sauerkrautsaft bei weitem keine so starke Wirkung wie Glaubersalz. Glaubersalz erhöht den Flüssigkeitsanteil im Darm und sorgt so für Durchfall. Wichtig zu wissen ist, dass ein Abführen mit Glaubersalz unangenehm ist. Die Einnahme löst teils heftigen Durchfall aus, der sich über einen Zeitraum von circa acht Stunden wiederholt. Das sollten Sie bedenken, wenn Sie Glaubersalz einnehmen, denn Sie müssen über diesen Zeitraum in der Nähe einer Toilette sein und sich bestenfalls zuhause aufhalten. Auch sollten Sie die Prozedur für den Tag planen, nicht für die Nacht.

Wie nehme ich Glaubersalz ein?
Mehr zum Thema Fasten
Frau trinkt Wasser

Weitere interessante Artikel zum Thema Fasten:

Glaubersalz wird einmalig zum Abführen eingenommen und zwar 40 Gramm, die Sie in 0,75 Liter Wasser auflösen. Da der Körper beim Abführen sehr viel Flüssigkeit verliert, kann es zu Schwindel oder Kopfschmerzen kommen. Trinken Sie viel Wasser!

Beachten Sie außerdem unbedingt die Hinweise auf der Packungsbeilage!

Wann sollte ich Glaubersalz nicht einnehmen?

Wenn Sie ein langfristiges Medikament benötigen, das Ihre Verdauung beschleunigt, weil Sie beispielsweise an Verstopfung leiden, sollten Sie Glaubersalz auf keinen Fall anwenden. Denn als regelmäßiges Abführmittel ist Glaubersalz nicht geeignet. Glaubersalz kann zwar auch zur symptomischen Behandlung von Verstopung eingesetzt werden, aber nur kurzfristig. Aber eine dauerhafte Einnahme von Abführmitteln, ganz gleich ob natürlich oder chemisch, kann ernsthafte gesundheitliche Schäden nach sich ziehen.

Lesen Sie auch: Abnehmen mit der Fastenkur >>