Bauch: Straffen von innen und außen Der Bauch

Meist trifft er die Entscheidungen über Glück oder Leid, weil er den direkten Draht zur Seele hat. Allein deshalb sollten wir ihn schätzen und besonders pflegen. Alles für ein gutes Bauchgefühl...

Der Bauch ©

Der Bauch: Das „zweite Gehirn“ bestimmt die Intuition

Schmetterlinge im Bauch, Ärger, der auf den Magen schlägt – in unserer Mitte sitzt das Zentrum der Gefühle. In mehr als 100 Millionen Nervenzellen, die den gesamten Magen-Darm-Trakt durchziehen, reift nach der Geburt das sogenannte Darmhirn, das in seiner Funktionsweise dem Kopfhirn gleicht und mit ihm im ständigen direkten Dialog steht. Funkt der Kopf etwa Freude oder Angst, reagiert die Bauchzentrale entsprechend und übermittelt ihrerseits positive oder negative Signale zurück. Aus dieser Kommunikation entwickelt sich im Kopf eine Datenbank, in der Gefühle gespeichert werden – die Intuition.
 

Das Bauch-Ideal: Flach und straff

Massagen halten die Mitte schön in Form
Mit Beginn der Wechseljahre verlangsamt sich der Stoffwechsel, Bauch und Taille werden rundlicher, die Haut weniger straff. Kreisende Massagen mit einer Noppenbürste oder einem Luffa- Handschuh kurbeln die Durchblutung an und glätten die Partie. Eine Zupfmassage festigt und stärkt das Bindegewebe. Dafür die Haut ein bisschen einölen und mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger die Bauchdecke Zentimeter für Zentimeter zupfen, bis sich die Haut leicht rötet. Geeignete Körperöle sind zum Beispiel: „Wildrosenöl“ von Weleda, 100 ml ca. 14 Euro; „Multi-Vitamin Dry Oil Mandarin Cedarwood“ von Ahava, 100 ml ca. 24 Euro; „Sanddorn Öl“ von Tautropfen, 100 ml ca. 21 Euro. 
 

Gezieltes Training stärkt die tieferen Muskeln

Umfang in Schach halten: Schwimmen, Radeln,Laufen lässt Fettzellen am Bauch schmelzen. Unser Tipp: Das gezielte Core Training

Starke Bauch- und Rückenmuskeln stützen wie ein natürliches Korsett. Die Körperspannung verbessert sich, man richtet sich auf und wirkt dank der geraden Haltung glatt ein paar Kilo leichter. Die einfachste Übung lässt sich immer und überall in den Alltag integrieren: den Rücken gerade machen, die Bauchmuskeln anspannen, den Nabel nach innen Richtung Wirbelsäule und dann nach oben ziehen. Einige Atemzüge halten, entspannen und wiederholen. Die Übung kräftigt die tieferen Bauchmuskeln und funktioniert im Stehen, Sitzen oder Liegen. Auch gut: flach auf den Rücken legen, Arme seitlich neben dem Körper, die Beine mit gekreuzten Füßen gerade zur Decke strecken und den Po allein mit der Kraft der tieferen Bauchmuskeln mehrmals anheben und senken. Noch mehr Abwechslung beim intensiven Training dieser Muskelpartien bieten Pilates- und Yoga-Übungen. Wer Lust auf einen orientalischen Workout hat, stärkt beim Bauchtanz neben Muskelspannung, Haltung und Beweglichkeit auch die sinnliche Ausstrahlung. FÜR SIE Tipp: Last-Minute-Workout für einen flachen Bauch auf vital.de

Power-Pflege wirkt Pölsterchen entgegen
Das A und O für einen flachen Bauch sind Training, Massagen und ausgewogene Ernährung. Zusätzlich helfen ausgeklügelte Wirkstoffkombinationen in speziellen Bauchcremes, die Wölbung in Schach zu halten. Extrakte aus der Braunalge, chinesischem Szechuan- Pfeffer oder Meeresfenchel sollen zum Beispiel die Fettspeicherung bremsen und die Fettspaltung aktivieren. Zur Durchblutungsförderung wird Koffein eingesetzt, für einen sofortigen Straffungseffekt sorgen Extrakte aus Hafer oder Mikroalgen. Zum Beispiel enthalten in „Cellu/reverse Bauch & Taille“ von Elancyl, 75 ml ca. 26 Euro; „Morpho- Slim Ventre & Taille“ von Lierac, 100 ml ca. 33 Euro; „Get Waisted Body Shaper“ von Mama Mio, 100 ml ca. 65 Euro.

Pillen & Pulver pushen den Stoffwechsel
Frau mit flachem Bauch - Gezieltes Training für einen flachen Bauch

Die Bauch-Weg Diät

Kapseln mit Extrakten der grünen Kaffeebohne sollen den Fettabbau stimulieren, Trinkpulver mit Grüntee- und Guarana-Extrakt sowie L-Carnitin die Kalorienverbrennung anheizen. Zum Beispiel in „Minceur Café Vert“ von Yves Rocher, 60 Kapseln ca. 16 Euro; „Topslim Fat-Burner“ von Oenobiol, 14 Sachets ca. 28 Euro.
 

10 Tipps gegen einen Blähbauch

  • Kohlgemüse wird mit Kümmel oder Anis gewürzt verträglicher.
  • Statt Mineralwasser mit Kohlensäure lieber stilles Wasser trinken. Getränke mit Kohlensäure meiden.
  • Rohe Zwiebeln vor dem Verzehr in der Pfanne leicht glasig dünsten.
  • Pflanzentee beruhigt: mit zerstoßenem Koriander, Fenchel, Kümmel und Kardamom aufbrühen. 10 Minuten ziehen lassen und abgießen.
  • Hülsenfrüchte wie Bohnen und Erbsen über Nacht einweichen.
  • An Vollkornprodukte und Rohkost muss sich der Darm gewöhnen. Die Ernährung nicht abrupt, sondern nach und nach umstellen.
  • Viel Bewegung hält auch die Verdauung auf Trab. Nach dem Essen einen Spaziergang machen.
  • Hastiges Essen pumpt Luft in den Bauch. Besser: alles genüsslich kauen und dabei nicht zu viel reden.
  • Sehr frisches Brot und Kuchen bei Problemen nur in Maßen essen.
  • In die warme Badewanne legen und den Bauch sanft kreisend von rechts nach links massieren.
 
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Autor:
Gaby Hink