Kleine Heilpflanzenkunde Passionsblume

Ein Tee aus getrockneten Blättern der tropischen Kletterpflanze half bereits den südamerikanischen Ureinwohnern beim Einschlafen.

Kleine Heilpflanzenkunde: Passionsblume Passionsblume © mirale-fotolia

Ein Tee aus getrockneten Blättern der tropischen Kletterpflanze half bereits den südamerikanischen Ureinwohnern beim Einschlafen. Nach Europa kam die Passionsblume (Passiflora Incarniata) erst im 17. Jahrhundert und wurde hier wegen ihrer auffälligen Blüte als Symbol der Leiden Christi gedeutet und zunächst als Zierpflanze geschätzt. Ihre Wirkung hat die moderne Medizin erst viel später entdeckt.

Mittlerweile ist wissenschaftlich erwiesen, dass die darin enthaltenen Flavonoide, ätherischen Öle und Glykoside die Nerven stärken, leichten Bluthochdruck senken und Krämpfe lösen können. In der Apotheke bekommt man Passionsblumenkraut für Tees, Tinkturen aus den Blättern und Fertigpräparate (z. B. „Hoggar Balance“). Und die Passionsfrucht ist obendrein eine leckere Vitaminbombe.