Sanfter Heilen Alternativmedizin für Kinder

Kleinen Patienten soll Chemie möglichst erspart bleiben. Wir stellen klassische und neue Heilmethoden vor und sagen, wann sie geeignet sind und wieviel sie kosten.

Schnupfen Alternativmedizin für Kinder © iStockphoto

Was, schon wieder Husten? Gerade kleine Kinder scheinen öfter krank als gesund zu sein. Kein Wunder, der junge Organismus muss erst eine Vielzahl von Erregern „wegarbeiten“, bis er die Abwehrkraft eines Erwachsenen hat. Eltern wollen die Beschwerden ihrer Kinder lindern, dem zarten Körper aber nicht gleich die gängigen Medikamente der Schulmedizin zumuten. Nicht nur deshalb sind alternative Heilmethoden beliebt: Sie fragen auch nach den Ursachen einer Erkrankung und stärken die Selbstheilungskräfte. Das hören Eltern gern. Doch welche Methode hilft bei wem? Und wovon sollte man lieber die Finger lassen? 

Generell gilt: Tritt nach einer alternativen Behandlung keine Besserung ein, muss man sofort zum Kinderarzt. Und bei schwereren Erkrankungen können sanfte Heilmethoden nicht mehr sein als eine Ergänzung zur Schulmedizin. Deren Kosten übernehmen die Krankenkassen, bei alternativen Methoden stellen sie sich oft quer. Ein Tipp: Ab circa 30 Euro pro Jahr können Sie bei vielen Versicherungen eine Zusatzpolice für Naturheilverfahren abschließen. Dann bekommen Sie künftig je nach Tarif einen Großteil der Behandlungskosten (50 bis 90 Prozent) erstattet.

 

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Autor:
Natalie Rösner