Gesund durch die Schwangerschaft Lebensmittel, die Sie in der Schwangerschaft meiden sollten

Während einer Schwangerschaft teilt man sich seinen Körper mit einem kleinen Menschen. Alles, was Mama isst, wird auch von dem ungeborenen Baby mitverwertet. Auf welche Lebensmittel Sie in der Schwangerschaft verzichten sollten, um der Gesundheit Ihres Kindes nicht zu schaden, erfahren Sie hier.

Schwangere Frau mit Joghurtbecher Lebensmittel, die Sie in der Schwangerschaft meiden sollten © federicomarsicano/iStock

Schon während der Schwangerschaft kann man die gesunde Entwicklung des Babys beeinflussen – durch die richtige Ernährung zum Beispiel. Denn im Mutterleib ist das Kind durch die Nabelschnur mit seiner Mutter verbunden. Über die Nabelschnur wird es auch mit Sauerstoff und allen wichtigen Nährstoffen versorgt, die es braucht, um zu wachsen. Der Austausch von Sauerstoff, Nahrung und Abfallprodukten erfolgt in der Plazenta. Die Plazenta ist stark durchblutetes Gewebe, die wegen ihrer wichtigen Aufgabe auch Mutterkuchen genannt wird. Gerade, weil das Ungeborene so abhängig von seiner Mutter ist, sollte diese rücksichtsvoller als sonst handeln - auch in Sachen Ernährung.

Schwangere Frau am Computer

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Zwar ist es wichtig, während der Schwangerschaft gesund und regelmäßig zu essen, doch auf einige Lebensmittel sollten Sie allerdings in der Schwangerschaft verzichten. Zu groß ist die Gefahr, sich eine Lebensmittelinfektion zuzuziehen und nicht nur seine eigene Gesundheit zu gefährden, sondern auch die des Babys. Vor allem Rohmilchprodukte und rohes Fleisch gehört nicht auf den Speiseplan einer Schwangeren. Um Ihnen den Lebensmitteleinkauf etwas zu erleichtern, finden Sie hier eine kleine Auflistung der Lebensmittel, die Sie in der Schwangerschaft lieber meiden sollten.

Finger weg von: 

  • Weichkäse aus Rohmilch, zum Beispiel Camembert, Brie oder Roquefort
  • Käserinde
  • eingelegter Käse aus offenen Gefäßen in der Kühltheke
  • Milchmischgetränke, z.B. selbstgemixte Milchshakes aus Fruchtsaft und Milch
  • rohes Fleisch, z.B. Hackfleisch, Mett oder medium gegartes Fleisch 
  • Rohwurst, wie Salami, Cabanossi, Chorizo, Schinken oder Räucherspeck
  • Fleischsalate und Feinkostsalate ohne Konservierungsstoffe
  • Roher Fisch und Fischerzeugnisse, z.B. Sushi, Austern, Muscheln oder Graved Lachs
  • stark gesalzener, gesäuerter oder gesüßter Fisch, wie Sardellen, Hering, Kaviar, Matjes und Rollmops
  • abgepackte Fertigsalate 
  • unerhitzte Sprossen und Keimlinge 
  • ungewaschenes Gemüse und Obst 
  • unerhitztes Tiefkühlobst
  • rohes Getreide, z.B. Keimlinge 
  • rohe Backwaren, wie Puddingschnecken 
  • frisch gepresste Säfte von Saftständen
  • rohe Eier, insbesondere Mayonnaise, Tiramisu, Mousse au Chocolat, Zabaione

Diese Getränken können in der Schwangerschaft schaden:

  • alkoholische Getränker aller Art
  • chininhaltige Getränke, wie Bitter Lemon 
  • Kaffee und koffeinhaltige Getränke (Faustregel: je nach Verträglichkeit höchstens zwei Tassen am Tag)

Falls Sie doch mal etwas von der "roten Listen" gegessen haben sollten, ist dies halb so schlimm. Während der regelmäßigen Check-Ups beim Frauenarzt wird festgestellt, ob ein Vitamin- oder Nährstoffmangel besteht. Der Arzt würde die Ernährungsweise in solchen Fällen sofort anpassen oder ergänzende Nährstoffpräparate empfehlen. 

 
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