Garten

Tipps zum Anlegen eines Gartens

Ein schöner Garten trotz wenig Aufwand? Das ist möglich! Mit unseren Tipps brauchen Sie nicht mal einen grünen Daumen.

Frau mit Gärtnerschürze beim Pflanzen im Garten Tipps zum Anlegen eines Gartens © Dejan Ristovski/iStock

Planung

Der Frühling ist da, aber Garten und Balkon sind noch erschöpft vom Winter und geben optisch nichts her? Dann ist es jetzt Zeit, dem Garten einen Frühjahrs-Schliff zu verpassen. Ein genauer Plan ist hier die halbe Miete des Erfolgs eines schönen ästhetischen Gartens. Dafür sollten Sie Zettel und Stift zur Hand nehmen, sich in den Garten stellen und überlegen: Was soll bleiben und was soll weg? Muss Unkraut gejätet werden? Sollen Blumen oder Sträucher umgepflanzt werden und soll etwas hinzukommen? Als nächstes können Sie messen und planen. Dazu kann eine Skizze sehr hilfreich sein.

Ideen zur individuellen Gartengestaltung

Wer einen schönen und gleichzeitig pflegeleichten Garten haben möchte, sollte sich auf den Anbau von Stauden, Gräsern oder Farnen konzentrieren. Hier empfiehlt sich eine Art Schattengarten mit Pflanzen, die viel Schatten benötigen, wie beispielsweise Farne. Ein schöner Rasen ist die halbe Miete eines gepflegten Gartens. Wer sich diesen Arbeitsgang sparen möchte, kann alternativ einen Kiesgarten anbauen.

Solche Steingärten sind nicht besonders anspruchsvoll zu pflegen und trotzdem ein absoluter Blickfang! Der Garten im asiatischen Stil ist zudem ökologisch und spart jede Menge Wasser. Ein kleiner Teich sorgt für eine noch schönere Atmosphäre. Auch lockere Hecken aus Blütensträuchern und Wildgehölze brauchen nur gelegentlich Pflege. Um ganz entspannt auf der Terrasse zu liegen, ohne sich von den Nachbarn ständig beobachtet zu fühlen, kann eine Hecke oder ein Strauch als Sichtschutz hilfreich sein. Auch Rhododendron kann diese Funktion erfüllen. Im Sommer können auch einfach große Kübelpflanzen verwendet werden.

Wer sich nicht so sehr auf die Pflege der Pflanzen konzentrieren möchte, kann als Sichtschutz auch eine Holzwand an eine beliebige Stelle bauen. Wenn die Bäume und Sträucher an der richtigen Stelle gepflanzt werden, können sie nicht nur als Sichtschutz sondern auch als Schattenspender dienen. Statt Terrassen könnte alternativ auch ein Pavillon in den Garten gesetzt werden. Für jeden gibt es im Garten einen anderen perfekten Ort zum Entspannen und Genießen.

Zusätzlich kann Deko an beliebigen Stellen platziert werden, um den Garten richtig zu inszenieren. Grundsätzlich ist es gut, den Garten im Kopf in mehrere Teilflächen aufzuteilen, wenn man auch eine Terrasse mit Sitzmöglichkeiten, mehreren Beeten, Hecken oder auch Gemüse- und Obstgarten anbauen möchte. Wer es romantisch und klassisch mag, kann zum Beispiel auch Kletterrosen am Haus hochwachsen lassen. Die Pflege von Rosen ist aber etwas anspruchsvoller. Für einen mediterranen Garten werden verschiedene Kräuter gepflanzt wie Rosmarin, Oregano oder auch Lavendel oder Fliedersträucher. In Obstgärten werden hauptsächlich Zirtrusfrüchte angebaut.

In welchem Stil der Garten gestaltet wird, entscheidet sich durch den eigenen Geschmack. Farben-Liebhaber sind viele bunte Blumenbeete zu empfehlen, die mit vielfältigen Sorten besetzt werden. Vor allem Bauerngärten versprühen Lebensfreude. Sie sind eine Mischung aus Zier- und Nutzgarten. Zu den Blumen kommen Kräuter, ein Zaun, der den Garten umgibt und eventuell eine Hecke. Bauerngärten können aber ganz vielseitig und rustikal gestaltet werden.

Tipps

  1. Ungenutzte Ecken können nützlich eingebaut werden. Ein kleines Häuschen oder überdachtes Stück Rasen können als Stauraum für Geräte wie einem Rasenmäher etc. dienen. Bei weniger Platz kann Deko augestellt werden z.B. ein Gartenzwerg. Ein kleines Beet kann den kahlen Fleck auch verschörnern. Bei schlechtem Boden werden einfach Kübel hingestellt oder Gartenmöbel für eine Sitz- oder Liegemöglichkeit.
  2. Zwischen den Beeten können Wege gebaut werden, vor allem bei einem Obst- oder Gemüsegarten bieten sich betretbare Flächen an. So tritt man nicht aus Versehen eine Blume, Blüten, Früchte oder das frische Gemüse platt.
  3. Es empfiehlt sich, großflächig anzupflanzen, weil großflächige Pflanzungen weniger Pflege brauchen!
  4. Beim Anlegen von Wegen oder Terrassen sollte man auf die Materialien achten. Holz ist nur bedingt haltbar. Dinge, die lange halten sollten, wie beispielsweise der Terrassenboden oder die Wege zwischen den Beeten, sollten aus Naturstein oder ähnlichen witterungsbeständigen Materialien erstellt werden. Weitere Pflastermaterialien können Beton, Mulch oder Kies sein.
  5. Vor dem Anlegen eines Beetes sollten Temperaturen gemessen werden, damit die ausgewählten Pflanzen auch in ihrer vollen Pracht wachsen und blühen können.

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