Garten-Kolumne Mein Gartenjahr: Wie wir den Frühling in die Wohnung locken

Wo sind nur die ganzen Farben geblieben? Unser Kolumnist und Garten-Experte Peter Janke verrät, wie der braun-graue Februar bunter wird.

Peter Janke Mein Gartenjahr: Wie wir den Frühling in die Wohnung locken © Jalag Syndication

Blumentopf mit Frühblühern
Der Februar hat zwar nur 29 Tage. Gefühlt gehört er trotzdem zu den längsten Monaten. Die Natur zeigt sich jetzt nämlich nur in Braun-, Grau- und Grüntönen. Das ist die Zeit, in der ich nicht länger warten kann und mir ein Stück Vorfrühling ins Haus holen muss. Zum Glück bieten Gärtnereien und Floristen vorgetriebene Frühlingsblumen in Töpfen an. Tulpen, Bellis, Hyazinthen oder Anemonen stillen den ersten Durst nach Blütenduft und Gartenabenteuer. Besondere Frühlingsfreuden bringen Zwiebel-Raritäten wie die jugendstilhafte Schachbrettblume, liebenswerte Reifrock-Narzissen oder Wildtulpen ins Haus.
Umtopfen
Umgepflanzt in moosige Tontöpfe, rustikale Kästen und antike Metallgefäße, verwandeln die Frühlingsblüher jedes Fensterbrett und geschützte Hauseingänge jetzt in ein farbenfrohes Ensemble.

Garten- Designer und Pflanzenflüsterer Peter Janke (41) aus Hilden bei Düsseldorf ist der neue Kolumnist bei FÜR SIE. www.peter-janke-gartenkonzepte.de

 

 

 

Extra-Tipps von Peter Janke
++ Zwiebelblüher wie Traubenhyazinthen, Märzbecher, Blausternchen gieße ich auch noch nach dem Abblühen weiter. So behalten sie ihr Laub. Ende März kann ich die Pflänzchen dann für die nächste Saison in den Garten pflanzen.
++ Ein kühler Standort verlängert die Blütezeit. An frostfreien Tagen stelle ich meine Frühlingstöpfe deshalb gern auf den Terrassentisch.

Frühblüher pflanzen

Die Frühblüher vorsichtig mitsamt Zwiebel oder Wurzel aus den Töpfen lösen und in attraktive, große Gefäße umtopfen. Handschuhe schützen vor Pflanzensaft

 
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