Ideen für den Schrebergarten Vom Beet auf den Teller

Schrebergärten, die lange als piefig galten, sind heute bei Städtern heiß begehrt – die Nachfrage übersteigt das Angebot. Wie aus einer Parzelle ein Kleinod wird, zeigt das moderne Laubenidyll eines Berliner Paares

Vom Beet auf den Teller

Damit bestätigen sie eine Entwicklung, die Fachmann Thomas Wagner vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V. (BDG) so formuliert: „Man merkt deutlich, dass die Leute mehr Fläche unterm Spaten haben als noch vor ein paar Jahren.“ Die Marke Eigenanbau ist wieder gefragt. Viele junge Pächter möchten wissen, wie man ohne synthetischen Dünger und Pflanzenschutzmittel Grünzeug groß bekommt. „Für sie ist der Bio-Gedanke mittlerweile selbstverständlich“, sagt Wagner. Deshalb informieren die Kleingartenvereine ihre Mitglieder verstärkt über „Naturgemäßes Gärtnern“ oder „Biologischen Pflanzenschutz“. Für die Szydliks ist giftfrei gepäppeltes Gemüse und Obst in erster Linie Vergnügen. „Frisch aus dem Garten auf den Teller: Das macht Spaß, schmeckt besser, und es ist schön zu wissen, dass der Salat ohne Chemie groß geworden ist.“ 

1 2 3