Haus und Garten Alternativen zu Unkrautvernichter

Unkrautvernichtungsmittel wirken schnell und effektiv. Pflanzen, die an Orten wachsen, an denen sie stören, können schnell entfernt werden. Aber es muss nicht immer gleich die Chemiekeule sein. Wir geben Tipps, welche Alternativen es noch gibt.

Alternative Unkrautvernichter Alternativen zu Unkrautvernichter © cjp/iStock

Die Sonne lacht, die Vögel zwitschern - endlich ist es warm genug, um im Garten das schöne Wetter und das saftige Grün zu genießen. Doch fällt der Blick auf die Terrasse, wird manchem Gärtner erst einmal schwer ums Herz. Überall sprießen Gräser, Pflänzchen und Unkraut aus den Fugen. Das sieht nicht nur unschön aus; wenn sich hier besonders große und kräftige Pflanzen ansiedeln, können die Wurzeln auf Dauer die Platten oder Steine nach oben drücken. Und aus einer ebenen Terrasse kann ganz schnell ein Stolperfeld werden.

Unkrautvernichtungsmittel und die Alternativen

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Statt gleich zur Chemiekeule zu greifen, gibt es einige Alternativen unter den Unkrautvernichtungsmitteln, die Sie ausprobieren können. Leihen Sie sich beim Nachbarn oder im Baumarkt ein Abflammgerät und machen Sie mit dem Gasbrenner dem Unkraut den Garaus. Das geht schnell und hat den Vorteil, dass Sie die Umwelt nicht mit giftigen Substanzen belasten. Besonders, wenn Kinder auf der Terrasse spielen, ist dieser Aspekt wichtig. Damit sich keine neuen Kräuter in den Fugen ansiedeln, sollten Sie diese gut mit Fugensand ausstreuen.

Pelargonsäure statt Glyphosat

Glyphosat ist zwar extrem wirksam gegen Unkräuter und unerwünschte Pflanzen im Garten, gilt aber als krebserregend. Eine gute Alternative zu diesem Stoff ist Pelargonsäure. Diese Substanz ist natürlichen Ursprungs und kann je nach Anwendungsgebiet direkt auf die Pflanzen aufgesprüht werden. Auch Algen und Moss bekämpft der Wirkstoff effektiv. Stark verdünnt kann Pelargonsäure auch Moos im Rasen oder Rasenunkraut bekämpfen. Hier kann es aber auch bestimmte Grasarten schädigen - lesen Sie also in jedem Fall ausführlich die Gebrauchsanweisung.

Die gute alte Handarbeit

Wenn Sie gar keine Chemie in Ihrem Garten versprühen möchten, kommen Sie am klassischen Unkraut jäten nicht vorbei. Aber auch hier gibt es Tricks, wie Sie sich die Arbeit auf Dauer erleichtern können. Tragen Sie zwischen Rosenstöcken zum Beispiel großflächig Rindenmulch auf. So können kleinere Pflanzen schlecht im Boden Fuß fassen oder bekommen schlichtweg zu wenig Licht, sollten sie sich durch Samen ansiedeln. Auch Bodendecker sind eine gute Alternative und begrünen große Flächen im Garten, mit denen Sie im Anschluss nur wenig Arbeit haben. Generell gilt: Je mehr Fläche Sie frei von Rasen oder Pflanzen halten, desto öfter müssen Sie an diesen Stellen Unkraut jäten. Denn dieses siedelt sich nun mal besonders gern dort an, wo viel Platz und Sonne vorhanden sind. 

 
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