Garten

Allgemeine Tipps für einen schönen und gesunden Garten

Die Gartensaison beginnt und damit auch die anstehende Pflege im eigenen Garten. Mit unseren einfachen Tipps ist das aber gar nicht so schwer und macht sogar Spaß!

Frau mit Gartenhandschuhen beschneidet Pflanzen Allgemeine Tipps für einen schönen und gesunden Garten © LeoPatrizi/iStock

Mit dem Frühlingserwachen beginnt die Gartenarbeit. Jeder wünscht sich einen schönen und ansehnlichen Garten, in dem man sich wohlfühlen kann. Das bedarf regelmäßiger Arbeit. Wir haben ein paar einfache Tipps, die die Pflege und die Gartenarbeit in Zukunft enorm vereinfachen. So lassen Sie altbekannte Probleme erst gar nicht entstehen.

Standortfrage und Lichteinflüsse

Gesunde Pflanzen sind das A und O eines schönen gepflegten Gartens. Es ist wichtig, nicht einfach irgendwelche Pflanzen zu pflanzen, sondern solche, die an die Umgebung und Wetterverhältnisse angepasst sind. Die meisten Pflanzen brauchen genügend Licht, bestimmte Temperaturen und entsprechende Bodenverhältnisse (z.B. den richtigen pH-Wert). Wenn es der Regen nicht tut, muss man die Pflanzen regelmäßig gießen, teilweise auch schneiden und düngen. Obstgärten, Gemüse- und Rosenbeete benötigen beispielsweise einen sonnigen und windoffenen Standort. Die Pflanzen werden durch die Sonne gekräftigt und trocknen dadurch auch schneller. Diese beiden Faktoren beugen vielen Krankheiten einer Blume oder anderer Gewächs vor. Es gibt aber auch Pflanzen, die mit weniger Sonne auskommen. Dazu gehören zum Beispiel Eisenhut, Buchsbaum, Efeu oder auch die Walderdbeere.

Ist der Boden gesund, freut sich die Pflanze

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Aber nicht nur die Lichtverhältnisse sind immens wichtig für die Pflanzen, sondern auch der Boden. Schwere Böden stellen für die meisten Pflanzen eine Schwierigkeit dar, jedoch nicht für Gehölze wie z.B. Buche, Weißdorn, Holunder oder Walnussstrauch. Wer ein Beet anlegen möchte, sollte gesunde kräftige Jungpflanzen kaufen. Lange Triebe mit wenig Blättern schließen auf eine bisher schlechte Bodenhaltung bei wenig Licht. Nur aus richtig gesunden Jungpflanzen werden schöne Gartenpflanzen. Das Gleiche gilt auch für die Bepflanzung auf dem Balkon oder der Terrasse. Hier sollte vor allem auf hochwertige Erde gesetzt werden.

Rasenpflege und Dünger

Damit die Gartenpflanzen schön und gesund gedeihen, muss ein guter Boden gewährleistet sein. Um einen schönen und gesunden Rasen zu haben, muss zuerst das Unkraut vom Rasen entfernt werden. Vor allem Moos macht Hobby-Gärtnern das Leben schwer. Die Ursache von viel Moos ist meist ein Fehler bei der Rasenpflege oder Rasenanlage. Zur Bekämpfung von Moos können Moosvernichter verwendet werden. Damit lassen sich zwar nicht die Ursachen beheben, wohl aber die Symptome. Zehn Tage nach der Anwendung sollte das Moos verschwunden sein. Nach der Moosbehandlung und der 10-tägigen Pause sollte der Rasen gedüngt werden. Dünger hält den Boden fruchtbar, sorgt für ein gesundes Wachstum, viele Blüten und eine reiche Ernte von Obst und Gemüse. Das ist außerdem wichtig, weil der Boden durch das Mähen organische Substanzen verliert.

Regelmäßige Bodenanalyse

Da der Boden nicht überall gleich reich an Nährstoffen ist, sollte alle vier Jahre eine Bodenuntersuchung durchgeführt werden. Manche Stellen haben nicht ausreichend Phosphor und Kalium. An diesen Flecken sollte man entsprechend düngen. Anschließend wird der Rasen auf ca. 2 cm Länge gemäht. Dieser Vorgang sollte das erste Mal im März oder April des Jahres stattfinden. Nach dem Winter muss sich der Boden erst einmal wieder erholen. Das abgestorbene Moos und der Rasenfilz werden dann mit einem Vertikutierer aus der Grasnarbe entfernt. Zum Schluss sollte der Rasen mit Grassamen gesät werden, um die Lücken der Rasenfläche zu schließen. Das sollte aber erst passieren, wenn eine Bodentemperatur von mindestens 8 °C vorliegt. Anschließend darf das regelmäßige Wässern nicht vergessen werden. So können Blumen oder die Kräuter, Tomaten oder Kartoffeln im selbst angebautem Gemüsegarten gedeihen und den Garten bereichern.

 
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