Umstyling Typberatung: Neue Kraft für zartes Grau

Knallige Farben sind nicht Stephanies Sache. Doch auch mit neutralen Tönen kann man modisch punkten. Und sehr weiblich wirken

Graue Stiefeletten von Belmondo Typberatung: Neue Kraft für zartes Grau © Jalag Syndication

Sie ist groß, schlank, hat lange Beine und somit eine ausgesprochen gute Figur. Und trotzdem traut sich Stephanie in Sachen Mode nichts zu. „Ich trage irgendwie immer das Falsche“, sagt sie. Zu viele Fehlkäufe haben sie verunsichert: „In meinem Kleiderschrank hängt zum Beispiel ein apfelgrüner Pulli, den ich eigentlich süß finde, aber dennoch nie anziehe. Ich bleibe doch immer bei Grau. Bin ich ein hoffnungsloser Fall?“, fragt die sympathische 31-Jährige. Auch für ihre Haare wünscht sie sich „endlich mal etwas Neues“! In ihrem Beruf braucht sie einen praktischen, seriösen Schnitt, abends möchte sie die Haare gern ausgehfein stylen – keine leichte Aufgabe für das FÜR SIE-Team. Aber: Hoffnungslose Fälle kennen wir nicht. Wir zeigten Stephanie, wie ihr Faible für die Farbe Grau zu einer modischen Stärke wird.

Mode-Tipps: „Stephanie hat keinen Grund, sich in weiten Pullis zu verstecken“, meint Stylistin Christine. Im Gegenteil. Stephanies Kleidung sollte ruhig signalisieren: „Hier bin ich!“ Vor allem figurbetonte Teile kann sie sehr gut tragen. Die Mode-Expertin empfiehlt außerdem grafische Muster zu unifarbenen Basisteilen – das wirkt interessant und unterstreicht Stephanies Stil. Und wer so schöne Beine hat, darf sie auch öfter zeigen. Röcke und Kleider sollten in Stephanies Kollektion in Zukunft nicht mehr fehlen. Und bei der Farbwahl gilt: Zu Grau passt Blau in allen Nuancen, von Türkis bis Petrol. Auch Violett steht Stephanie und harmoniert mit ihren blauen Augen.

Stephanies Frisur: „Ich bin es so leid! Die gleiche Frisur seit über 15 Jahren. Bei der Arbeit stecke ich die Haare immer hoch, und privat fällt mir auch nichts anderes ein“, klagt Stephanie. Karim, Spezialist für Haare und Make-up, schlägt ihr vor, die Haare kurz zu schneiden und sie in einem warmen, satten Braun zu färben: „Die Farbe passt besonders gut zu ihrem Porzellanteint.“ Stephanie ist auf der Stelle einverstanden. Am Hinterkopf fallen die meisten Haare, im Nacken werden sie stark gestuft, und vorn bleibt ein langer und leicht schräger Pony. Der Effekt ist sensationell. „Auch für meinen Beruf ist dieser Schnitt perfekt – wirkt seriös und gleichzeitig modisch. Ich bin begeistert!“, sagt Stephanie. Und das Beste: Das Styling ist kinderleicht. Karim: „Etwas Volumenschaum im Haar verteilen, über eine Paddlebürste föhnen, Pony aus dem Gesicht streichen, mit etwas Haarspray fixieren – fertig.“

Make-up: „Stephanie sollte ihre Augen mehr betonen“, erläutert Karim nach einem prüfenden Blick. Er trägt einen hellen, opalfarbenen Lidschatten auf das bewegliche Lid auf und schattiert die Partie darüber in einem bräunlichen Ton. Dieser kleine Trick hebt Stephanies Augen optisch hervor und lässt sie strahlen. Mit einem braunen Kajalstift werden Stephanies hellblaue Augen umrandet. Tipp vom Profi: Den Kajalstrich mit einem weichen Pinsel etwas ausblenden – das wirkt gleich natürlicher. Die Wimpern tuscht er mit schwarzer Mascara, und die Augenbrauen zieht er mit einem braunen Stift nach. „Die Brauen geben dem Gesicht einen Rahmen und dürfen nicht zu dünn sein“, erklärt Karim. Um ihren hellen Teint noch frischer wirken zu lassen, kommt ein Hauch rosa Rouge auf die Wangen. Gibt schönen Glanz: zartes roséfarbenes Gloss für die Lippen. Aber auch fuchsiafarbenen Lippenstift kann Stephanie durchaus tragen. „An diese Farbe hätte ich mich vorher nicht gewagt. Aber sie gefällt mir ungeheuer gut“, schwärmt Stephanie und lächelt ihr Spiegelbild an. Zum Schluss tupft ihr Karim etwas Glanzcreme auf den höchsten Wangenpunkt – die sorgt für den besonderen Schimmer. Nagellack? „Schön für abends“, findet Stephanie, „aber wenn ich Optiker schule, müssen die Nägel leider ganz natürlich sein.“

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Stephanies Fazit: „Unglaublich, was ich heute über Schnitte, Farben und Make-up gelernt habe!“ Stephanie hat sich nicht nur äußerlich verändert, sie strahlt auch neues Selbstbewusstsein aus: „Endlich weiß ich, was mir steht. Fehlkäufe? Die gab’s gestern!“