Zähne bleichen

Bleaching, Zahnpasta und Co.

Jede Frau möchte gesunde und auch weiße Zähne haben. Verfärbungen von Kaffee, Tee, Rotwein und Nikotin sind wenig ansehnlich. Wir erklären, wie Zähne richtig gebleicht werden.

Weiße Zähne für ein strahlendes Lachen - So bekommen Sie strahlend weiße Zähne ohne Risiko Bleaching, Zahnpasta und Co. © BONNINSTUDIO/ iStock/ Thinkstock

Jeder möchte nicht nur gesunde Zähne sondern auch weiße Zähne haben. Das gehört zu unserem Schönheitsideal und der perfekten Beauty dazu. Gelbe Zähne und Verfärbungen sind da fehl am Platz. Für die Aufhellung von Zähnen gibt es verschiedene Methoden und Möglichkeiten. Die Industrie ist auf den Trend aufgesprungen und bietet zahlreiche Produkte. Steht man vor dem Regal in der Drogerie wird man von Bleaching-Produkten erschlagen und weiß kaum, welches nun das richtige ist. Außerdem schwingt immer die Angst mit, welche Produkte denn nun wirklich gut sind und welche den Zahnschmelz und die Zähne vielleicht auch angreifen und kaputt machen können. Wie lange wendet man die Produkte außerdem an und wann werden denn nun die Zähne richtig weiß?

Aufhellen mit Zahnpasta?

Tipps für schöne Zähne
Lächelnde Frau

Hier gibt's Tipps für schöne Zähne.

Das Einfachste ist die Zahlaufhellung mit spezieller Zahnpaste. Fast jeder Anbieter hat eine spezielle Paste dafür entwickelt. Häufig sind diese sehr teuer und man weiß nicht, ob sie für den Preis die gewünschte Wirkung erzielen. Stiftung Warentest hat sich vor  2011 diesem Thema gewidmet  und herausgefunden, dass die Pasten die Zähne nicht weiß machen aber geringfügig aufhellen können und Verfärbungen von Genussmitteln entfernen. Sie enthalten keine chemischen Bleichmittel und beeinträchtigen den gesunden Zahnschmelz nicht. Wer aber grundsätzliche Probleme mit den Zähnen hat, sollte auch die Anwendung einer solchen Zahnpasta vorher mit dem Zahnarzt abklären. Bei dem Test schnitt die Dentalux Seidenweiss Plus Complex 3 von Lild gut ab und war verhältnismäßig am günstigsten. Folgende Pasten schnitten auch gut ab, reinigen gut und beugen gleichzeitig Karies vor:
Blend-a-med pro Expert Zahnschmelzschild, blend-a-med 3D White, Sensodyne Pro Schmelz sanftes Zahnweiß und Theramed Perfect-Anti Verfärbungscreme. Die Zahnpasten sind für den täglichen oder regelmäßigen Gebrauch geeignet. Generell gilt: Vorsicht vor übertriebenen Versprechen. Egal was auf der Packung steht, schneeweiß werden die Zähne dadurch nicht. 
 

Prophylaxe und Bleaching

Auch eine Prophylaxe mit professioneller Zahnreinigung beim Zahnarzt kann die Zähne heller machen. Viele sind danach jedoch immer noch unzufrieden mit der Farbe ihrer Zähne: Dann ist es sinnvoll, den Arzt nach einem Bleaching zu fragen. Aber dafür müssen Sie sich erst einmal einer ausführlichen Untersuchung und Beratung unterziehen. Denn: Nicht jeder kann seine Zähne bleachen lassen. Viele Zähne die angegriffen oder nicht gesund sind, sind für den Bleichvorgang zu porös und nicht geeignet. Auch nach dem Bleachen hat nicht jeder schneeweiße Zähne. Die Zähne werden weiß, aber nicht immer strahlend. Es ist sogar möglich, nur einzeln Zähne zu bleichen. 

Es gibt drei verschiedene Arten des Bleachings

  1. Das Home-Bleaching: Der Arzt passt eine Schiene an, die dann zu Hause mit einem speziellen Gel gefüllt und getragen wird. Das Aufhellen kann bis zu zwei Wochen dauern. 
  2. Das Office Bleaching: Der Zahnarzt führt das Bleaching in der Praxis durch und trägt ein starkes Mittel auf. Wenn die gewünschte Zahnfarbe erreicht ist, wird das Mittel entfernt – ähnlich wie beim Haarefärben beim Friseur.
  3. Das Power-Bleaching: Die oben genannten Prozesse werden durch die Einstrahlung von Laser oder UV-Licht verstärkt und intensiviert. 
 
Das professionelle Bleichen der Zähne kostet zwischen 250 Euro und 600 Euro, die jeder selbst tragen muss. Bei gesunden Zähnen birgt die Durchführung kein Risiko. Die Aufhellung hält je nach Lebensstil ein bis drei Jahre. Schwangere, Kinder und Jugendliche unter 16 sollten ihre Zähne nicht bleachen lassen. 
 

Mittel für Zuhause

Von Bleichmittel aus der Drogerie und Apotheke wird generell eher abgeraten. Die Mittel sind sehr teuer und nur wenig effektiv. Auch auf Mittel aus dem Internet sollte verzichtet werden. Genauso wie auf das Aufhellen mit dem Hausmittel Backpulver. Das greift den Zahnschmelz an und macht auf lange Sicht die Zähne kaputt. Ein natürliches und perfektes Bleaching sollte immer in Absprache mit dem Zahnarzt erfolgen
 
 
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