Frischer Teint Wasser für die Haut

Wasser macht schön – von innen, aber auch von außen! Wie Sie dieses natürliche Kraftwerk anzapfen können.

Frau duscht Wasser für die Haut © iStockphoto

Nackt stieg Aphrodite einst der Sage nach bei Zypern aus dem Meer und verdrehte später Adonis den Kopf. Die Schönheit, sie kommt seit Menschengedenken aus dem Wasser. Weswegen die attraktive Liebesgöttin mit Zweitnamen auch „die Schaumgeborene“ heißt. Trotz neuester Wirkstoffe, gemischt in Hightech-Labors, setzen wir auch heute noch auf das simple Schönheitselixier H2O, ob im Trinkglas oder im Cremetiegel. Und wie die alten Griechen schätzen wir Meerwasser kuren als Wellness für gestresste Haut.

Meereskur

„Thalasso nutzt die Kraft des Meeres mit all seinen Inhaltsstoffen, die im Wasser, in den Algen und im Schlamm enthalten sind“, erklärt Silke Greven, Wellness-Expertin des Original- Thalasso-Zentrums im Hotel „Neptun“ in Warnemünde. „Seit über 100 Jahren weiß man, dass die Mineralstoffzusammensetzung des Meerwassers zu über 90 Prozent mit der des menschlichen Blutes übereinstimmt.“ Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und Aminosäuren werden dem Körper in gebündelter Form zugeführt. Unmittelbar nach einer Thalasso-Anwendung lässt sich sogar eine erhöhte Mineralstoffkonzentration im Blut nachweisen. So werden Defizite ausgeglichen, die etwa durch Stress und ungesunde Ernährung aufgetreten sind, und der Körper regeneriert sich. Original Thalasso gibt’s nur am Meer, denn nur die Kombination aus frisch gepumptem Meerwasser für alle Anwendungen und gesunder Meeresbrise bringt die therapeutische Wirkung. Ob entschlackende Algenpackung, Meersalz-Peeling oder Unterwassermassage – für jeden wird bei einer Thalasso-Kur ein individueller Verwöhn-Plan zusammengestellt. Nach allen Meeresbehandlungen ist es wichtig, viel zu trinken. Und nicht nur dann.

Schön trinken

Woran erkennt man ein Model? Richtig: An der Wasserflasche in der Hand! Fragt man Gisele Bündchen & Co. nach dem Geheimnis ihres schönen Teints, kommt immer die gleiche Antwort: dass es natürlich (neben ihren Super-Genen) nur am Wasser liegt. Trinken, trinken, trinken. Tatsächlich sollten wir nicht erst zum Wasserglas greifen, wenn uns der Durst dazu treibt. Für eine ausgeglichene Wasserbilanz müsste ein Erwachsener, laut Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, mindestens zwei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Das steigert unser Wohlgefühl und verbessert das Hautbild. Denn fehlt dem Körper Wasser, so reduzieren sich die Wasserdepots in den Hautzellen. Die Haut wird trocken, schuppig, schlaff. So manches Fältchen ließe sich durch ausgewogenes Bechern verhindern. Und Wasser wirkt sofort: Schon zehn Minuten nach dem Trinken wird die Haut besser durchblutet und mit Sauerstoff versorgt, das belegt eine Studie der Berliner Charité.

Frischekick to go

Leider sind die Tage am Meer eher selten. Im Büro und anderen klimatisierten Räumen mit trockener Luft hat unsere Haut daher oft eine Erfrischung nötig. Dafür gibt es Mineralwasser als Gesichtsspray. Mit einem einzigen Pumpstoß überziehen Millionen von Mikrotröpfchen das Gesicht. Laut wissenschaftlichen Studien können solche Sprays den Feuchtigkeitsgehalt der Haut erhöhen. Und Gesichtspflegeprodukte entfalten so besser ihre Wirkung. Thermalwassersprays (z. B. „Eau Thermale Avène“) gehören laut Styling-Experte Armin Morbach in jede (Model-) Handtasche, denn der frische Nebel fixiert perfekt das Make-up.

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