Pflegetipps

Tipps gegen fettiges Haar

Schluss mit fettigen Haaren! Wir schildern die Ursachen für den ungeliebten Fettansatz und geben tolle Tipps für frisches und gepflegtes Haar.

Fettiges Haar - Tipps gegen fettiges Haar Tipps gegen fettiges Haar © Thinkstock

Sie wirken ungepflegt, hängen schlaff herunter und ruinieren jeden Look! Fettiges Haar ist nicht nur äußerst unhübsch anzusehen, sondern lässt auch auf falsche Haarpflege schließen. Wir zeigen Ihnen, welche Ursachen sich hinter dem ungeliebten Phänomen "Fettmähne" verbirgen und geben an, was Sie dagegen tun können.

Warum fettet unser Haar?

Am Grund der Haarwurzeln in der Kopfhaut befinden sich Talgdrüsen. Diese geben in regelmäßigen Abständen Talg ab, um die Haare gesund, feucht und geschmeidig zu halten. Somit ist der Fettprozess ein notwendiger Schutzmechanismus für das Haar.

Wäscht man nun täglich sein Haar und setzt einen Tag aus, so stellt man das Phänomen fest, dass die Haare stärker fettet. Woran liegt das?
Schuld an dem schnell einsetzenden Fettfilm ist genau dieser Pflegerhytmus. Die Talgdrüsen haben einen ganz individuellen Absonderungsrhytmus und mit der täglichen Haarwäsche, gerät dieser außer Takt. Die Drüsen werden stärker angeregt und produzieren mehr Talg. Das Ergebnis: Schnell fettendes Haar.

Auch die Hormone geben den Takt vor

Hormone sind an der Steuerung der Drüsen und Talgproduktion beteiligt. Besonders während der Pubertät ist zu beobachten, dass die Fettproduktion der Haare gesteigert auftritt. Der Grund: Während der Pubertät sind die männlichen Hormone, sogenannte Androgene, im Hormonhaushalt der Frauen besonders aktiv. Mit zunehmendem Alter nehmen die Hormone und somit auch die starke Taldproduktion ab. Einen weiteren hormonellen Einfluss hat auch die Anti-Baby-Pille. Sie kann ebenfalls Auslöser sein.

Weitere Gründe für fettiges Haar

Frisuren und Hairstylings
Eine Flechtfrisur - So binden Sie sich eine Flechtfrisur einfach selber

Sie sind auf der Suche nach einer neuen Frisur oder Haarfarbe, wissen aber nicht welches Haarstyling am besten zu Ihnen passt? Hier erfahren Sie alles über die aktuellen Trend-Frisuren und wie sie gestylt werden. Ob tolle Hochsteckfrisuren oder neue Kurzhaarschnitte, wir zeigen Ihnen Frisuren, die jünger machen und mit denen Sie voll im Trend liegen.

 

Neben individuellen Begebenheiten kann die starke Talgproduktion auch vererbt werden. Extreme Hitze, eine hohe Luftfeuchtigkeit, Kopfbedeckungen oder Stress können die Fettproduktion des Haares ebenfalls beeinflussen. Auch falsche Haarpflegeprodukte können Schuld am fettigen Haarschopf sein, ebenso körperliche Ursachen, beispielsweise eine Entgiftungsstörung des Körpers.

Was hilft gegen fettige Haare?

  1. Anti-Fett-Shampoos

    Sie befreien das Haar von überschüssigem Talg und Schmutzpartikeln. Manche enthalten feine Partikel, die sich mit dem Fett vollsaugen und dann ausgespült werden. Andere Shampoos bestechen mit pflanzlichen Maßnahmen: Diese Shampoos werden mit Kräutern wie Rosmarin, Kamille oder Scharfgabe vermengt. Diese Extrakte sollen gründlich einmassiert werden und wirken beruhigend - auch noch nach dem Waschen. Die Fettbildung kann somit reguliert werden.
     
  2. Kopfmassagen & Naturpflege

    Durch sanfte Massagen entleeren sich die Talgdrüsen, wodurch die Kopfhaut ihre Fettproduktion reduziert. Liegt die Ursache vom fettigen Ansatz an den falschen Pflegeprodukten, sollten diese durch Naturpflege für das Haar ersetzt werden.
     
  3. Trockenshampoo

    Wenn es mal schnell gehen muss... Um der Frisur noch fix etwas Frische zu verleihen, einfach zum Trockenshampoo greifen. Dadurch werden die fettigen Probleme erst einmal schnell gelöst. Sogar Modezar Karl Lagerfeld setzt auf das Wunderspray...
     
  4. Durchhalten

    Haben Sie ein paar freie Tage, an denen Sie nicht aus dem Haus gehen müssen, verzichten Sie während dieser Zeit auf das Haarewaschen. Durch die zunächst fettigen Haare, stellt die Kopfhaut die Talgproduktion neu ein, sodass Sie nach dieser "Kur" nicht mehr so oft das Haar waschen müssen, um einen frischen Look zu haben.
 
Schlagworte: